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Kürbishummus

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Hummus ist ein wahrer kulinarischer Allrounder. Ob als Brotaufstrich oder zu Gemüsesticks, Nudeln oder Kartoffelspalten, Hummus geht eigentlich immer. Ich habe ihn auch schon mit roter Beete, Paprika und Kräutern gepimpt (Rezepte habe ich nicht gepostet, könnte ich aber bei Interesse auch noch), um ein bisschen Abwechslung – auch farblich – in die Sache zu bringen. Das verlängerte Wochenende habe ich jetzt für die Herstellung einer herbstlichen Kürbisvariante genutzt. Wer diesen Blog schon länger liest, wird aufgrund der regelmäßig aufploppenden Rezepte mit Kürbis – Hokkaido ist dabei meine Lieblingsvariante – sicherlich schon geahnt haben, dass ich dieses Gemüse während der Saison sehr exzessiv verwende bzw. esse. Daher ist es auch kein Wunder, dass auch vom Hummus nichts mehr übrig ist, sodass ich die Tage Nachschub produzieren werde. Und zwar nach folgendem Rezept, das ich wärmstens empfehlen kann (oh wow, was für ein Zufall, stammt es doch aus meiner Feder).

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Zutaten:

♥ 250 g Hokkaidokürbisstücke

♥ 220 g Kichererbsen

♥ 100 ml Aquafaba (Kichererbsenwasser)

♥ Saft von einer Zitrone

♥ 70 ml Olivenöl

♥ 2 TL Tahin

♥ 2 TL Kreuzkümmel

♥ 2 TL Paprikapulver (edelsüß)

♥ 1-2 Knoblauchzehen, je nach Geschmack

♥ 1-1,5 TL Salz, je nach Geschmack

♥ optional zum Dekorieren: Olivenöl, Petersilie, Paprikapulver, Kichererbsen…

Zubereitung:

1. Kürbis in ungesalzenem Wasser ca. 12-15 Minuten kochen, bis er sehr weich ist. Wasser abgießen und den Kürbis auskühlen lassen.

2. Knoblauchzehen schälen und gemeinsam mit allen weiteren Zutaten im Mixer zu einer homogenen Creme pürieren. Alternativ kann auch der Pürierstab verwendet werden.

3. Kaltstellen und vor dem Servieren am besten noch hübsch dekorieren.

Paprikanudeln mit Hummus-Topping

Gelegentliche Motivationslosigkeit – wer kennt sie nicht? Schlechte Tage hat man natürlich auch mal als Food-Blogger, denn nicht jeden Tag segelt man auf Kreativitätswellen direkt in die Küche. Manchmal möchte man auch einfach nur essen. Schnell! In genau so einer Stunde sind auch diese Paprikanudeln mit Hummus-Topping geboren, denn Nudeln waren schnell zu kochen und der Hummus stand schon fertig im Kühlschrank. Einfacher wäre selbst Stulle schmieren nicht gewesen…

So ganz konnte ich es mir dann aber doch nicht verkneifen, ein paar Modifikationen an meinem Essen vorzunehmen und das Ergebnis konnte sich trotz unverschämter Unkompliziertheit durchaus sehen und v.a. schmecken lassen. Dies ist auch der Grund dafür, warum es das Gericht in meine Rezeptsammlung und schließlich auf meinen Blog geschafft hat. Der Hummus wurde nach diesem Rezept zubereitet, die Nudeln „funktionieren“ wie folgt:

Paprika-Nudeln mit Hummus-Topping

Für zwei Personen benötigt ihr:

♥ 200 g (Vollkorn-)Spaghetti

♥ 1 große rote Paprika

♥ 2 Knoblauchzehen

♥ 1 mittelgroße Zwiebel

♥ 4 EL Tomatenmark

♥ 50 ml Wasser

♥ 1/3 TL Salz

♥ 1/4 TL Pfeffer

♥ 2 EL Öl

Zubereitung:

1. Die Nudeln in Salzwasser gar kochen (ob ihr es lieber al dente oder superduperweich mögt, wisst ihr ja selbst am besten), Wasser abgießen, Nudeln beiseite stellen.

2. Paprika von Strunk und Kernen befreien und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls schälen, erstere würfeln, letztere feinhacken.

3. Öl in einer tiefen Pfanne erwärmen. Zwiebeln darin glasig dünsten und mit Salz bestreuen. Anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben, bei mittlerer Hitze ein paar Minuten anbraten lassen und mit dem Wasser ablöschen. Das Tomatenmark dazu geben und so lange rühren, bis es sich gleichmäßig mit dem Wasser vermischt hat. Mit Pfeffer abschmecken.

4. Nudeln in die Pfanne geben, gut mit der Paprika-Sauce vermischen.

5. Paprikanudeln auf 2 Teller verteilen und jeweils nach Belieben mit Hummus bestreichen. Wer möchte kann noch frische, glatte Petersilie dazu reichen (passt super zum Hummus).

Lasst es euch schmecken!

Vegan Wednesday #25

Vegan Wednesday Logo

Heute bin ich mal ein bisschen später mit dem Vegan Wednesday-Post dran. Gestern war bei uns nämlich ein ganz spezieller Vegan Wednesday, da sich Familie von meinem Freund zum Abendessen angekündigt hatten. Bei diesen Gelegenheiten packt mich immer der Ehrgeiz, schließlich möchte man ja zeigen, dass man nicht nur auf Selleriestangen rumkaut… ;)

Morgens gab es aber zunächst mal Stulle mit dem Cranberry-Käse, den ich am Wochenende noch perfektionieren möchte. Ist aber auch jetzt schon ziemlich gut.

Cranberrykäse-Stulle

Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück zur Uni fahren, aber da bei uns gerade die Grippewelle durchs Institut rollt, las ich gerade noch rechtzeitig die E-Mail, dass meine Kurse ausfallen. Also brachte ich stattdessen die Wohnung auf Vordermann, lernte ein bisschen und genehmigte mir mittags ein Stück Torte. Die war zwar mit Zucker, macht aber nichts, hänge ich halt Anfang Februar noch einen Tag dran. Aber da ich ein neues Tortenrezept ausprobiert (oder besser gesagt: selbst zusammengebastelt habe), musste ich sie unbedingt testen, bevor ich sie unseren Gästen vorsetze. Klar, ne? Mein Freund hat später auch noch ein Stück probiert und nachdem wir sie beide für durchaus schmackhaft befunden hatten, haben wir sie dann abends guten Gewissens auf den Tisch gestellt.

Torte

Da die Marzipandecke (ausnahmsweise gekauft) zu groß war, habe ich aud dem Rest noch ein bisschen Deko gebastelt. Die sollte eigentlich rot werden, aber die –  immerhin vegane Lebensmittelfarbe, was bei Rot gar nicht so selbstverständlich ist – war so flüssig, dass ich für ein intensiveres Rot schon das komplette Marzipan „verwässert“ hätte.

Zum Abendessen gab es dann natürlich nicht nur Torte, sondern auch Falafel, Hummus (das Rezept habe ich euch ja schon im vorletzten Post gegeben), Joghurtsauce, Couscous-Salat und noch selbstgemachte Fladenbrote, die ich passenderweise vor ein paar Tagen auf oh lovely life entdeckt hatte. Ich habe sie zur Hälfte mit 550er und zur anderen Hälfte mit Weizenvollkornmehl gebacken und die Fladen haben wirklich sehr gut geschmeckt und toll mit den veganen Saucen harmoniert.

Orientalisches Abendessen

Es war ein sehr schöner Abend und wie ich an den leergefegten Tellern sehen konnte und wie mir auch noch einmal bestätigt wurde, kam das Essen auch gut an. Wenn mein Essen auch Nicht-Veganern schmeckt, freut mich das immer ganz besonders…

Ich hoffe, ihr hattet auch alle einen schönen Vegan Wednesday. Ich glaube, gleich wird noch ein bisschen in euren Posts gestöbert.

Allroundtalent Hummus

Ich weiß aus den Kommentaren, dass ihr zwar besonders am Cranberry-Käse-Rezept interessiert seid, aber ich möchte den am Wochenende gerne noch ein bisschen verfeinern und poste daher erstmal das Rezept für eins meiner „Grundnahrungsmittel“.

Wer meinen Blog halbwegs regelmäßig verfolgt, weiß um meine Affinität zu Hummus. Ich liebe es einfach und kann es quasi zu jeder Gelegenheit verdrücken: Ob auf der Stulle, als Dip zu Falafel oder auch als kalte Nudelsauce, Hummus geht immer. Es gibt viele verschiedene Zubereitungsarten, aber mein Lieblingsrezept habe ich bereits gefunden. Zwei Leute haben mir sogar schon explizit gesagt, dass sie Hummus bislang nie mochten, aber DIESES selbst sie überzeugt hat. Hach, Musik in meinen Ohren ;)
Natürlich möchte ich auch euch das Rezept nicht vorenthalten. Hier kommt es also:

Hummus

Für eine Portion (siehe Bild, ein halbes, großes Gurkenglas voll) braucht ihr:

♥ Ca. 250 g gegarte Kichererbsen)

♥ Kichererbsenflüssigkeit (falls ihr die Kichererbsen aus dem Glas oder eine Dose habt, die Flüssigkeit in der sie „schwimmen“, ansonsten durch Wasser ersetzen)

♥ 1-2 Knoblauchzehen

♥ 1-1,5 TL Cumin

♥ 3 gehäufte TL Tahin

♥ Saft einer halben Zitrone

♥ ca. 1/2 TL Salz

Zubereitung:

1. Kichererbsen über einem Sieb abtropfen, die Flüssigkeit auffangen. Knoblauch schälen. Zitrone pressen.

2. Die Kichererbsen zusammen mit den grob zerkleinerten Knoblauchzehen, Cumin, Zitronensaft, Salz  und der Tahin in ein hohes Gefäß geben. Ich nehme immer sehr feste Tahin von Terrasana, die es bei uns im Biomarkt gibt. Wenn ihr flüssigere habt, die man nicht „häufen“ kann, nehmt vielleicht einfach 1 oder 2 TL mehr. Alles gut pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.

3. Nach und nach Kichererbsenflüssigkeit hinzugeben und weiterpürieren. Falls ihr die Kichererbsen selbst gekocht habt, gebt vielleicht einfach ein wenig überschüssiges Kochwasser hinzu oder einfach Leitungswasser oder Olivenöl oder eine Mischung aus allem. Ihr habt jedenfalls selbst in der Hand, wie flüssig der Hummus wird. Ich mag es gerne cremig und gebe viel Flüssigkeit hinzu. Aber denkt dran: Schön vorsichtig, ihr wollt ja nicht plötzlich Suppe haben. Wobei Kichererbsensuppe bestimmt auch was Feines wäre.

4. Wenn ihr den Hummus schön anrichten wollt, gebt es am besten in ein flaches Schälchen, betreufelt es mit ganz wenig Olivenöl, bestreut es mit Paprikapulver und dekoriert es mit etwas Petersilie (ich habe momentan leider kein Foto davon)