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Vegane Walnusscookies

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Es ist nicht so, als würde in unserem Haushalt irgendjemand jemals „Nein“ zu Cookies sagen. Sobald sich der Herbst allerdings auch nur vage mit Regenwetter und Stürmen andeutet, werden sie beinahe zu einem Grundnahrungsmittel für uns. Dann backe ich mindestens einmal die Woche Kekse, um diese bei einem gemütlichen Netflix-Abend oder bei Tee und einem guten Buch zu verspeisen.

Besonders gerne mögen wir Schoko-Nuss-Cookies in allen Varianten. Manchmal ersetze ich die Walnüsse auch durch Cashews oder Erdnüsse, eben was gerade so im Haus ist. Auch bei den Ölen bin ich flexibel – Hauptsache am Ende der Produktionskette steht Nachschub für die Keksdose und das darin hausende Krümelmonster. Ebenfalls ein Mittelchen gegen Herbstblues gefällig? Dann habt ihr Glück, wie es der Zufall so will, befindet ihr euch mitten in einem entsprechend Rezeptpost.

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Zutaten für rund 16 große Cookies:

♥ 300 g Mehl

♥ 6 g Backpulver

♥ 225 g Zucker

♥ 1 Prise Salz

♥ 55 ml Sonnenblumenöl

♥ 55 ml Walnussöl

♥ 65 ml Pflanzenmilch

♥ 50 g Walnusskerne

♥ 100 g Schokotropfen

Zubereitung:

1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem homogenen Teig vermengen.

2. Teig rund 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

3. Nun ca. 16 gleich große Kekse formen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech platzieren.

4. Cookies bei 180 Grad (vorgeheizt*) rund 15 Minuten backen.

*grundsätzlich kann man die Zeit des Vorheizens natürlich schon zum Backen nutzen, um weniger Energie zu verbrauchen. Dazu muss man seinen Ofen allerdings kennen/die Kekse beim Backen beobachten.

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Ingwer-Zimt-Lebkuchen

Eigentlich fing alles damit an, dass ich diese Kekse nachbacken wollte, die meine Mutter an Weihnachten extra für meinen Liebsten und mich zubereitet hatte. Der Geschmack war wirklich sehr überzeugend, doch spiele ich trotzdem meistens an Rezepten rum, denn erstens, weiß man ja nie, ob es nicht durch das Hinzufügen einer weiteren Zutat (in diesem Fall: Zimt) noch besser wird und zweitens „entschärfe“ ich süße Leckereien auch gerne kalorientechnisch ein wenig, damit ich kein allzu schlechtes Gewissen haben brauche, wenn es mal wieder ein oder zwei Kekse mehr sind als geplant – ihr wisst, wovon ich rede ;)

Das Ergebnis war dann auch äußerst wohlschmeckend, allerdings erinnerten mich die Kekse in ihrer Konsistenz und auch aufgrund ihres vollmundigen Geschmacks eher an Lebkuchen. Und auch, wenn das nächste Weihnachtsfest noch nicht gerade in greifbarer Nähe ist, schreibe ich das Rezept lieber jetzt schnell auf, bevor es Ende des Jahres noch vor lauter lauter untergeht. Solange es noch kalt ist (der Februar ist ja angeblich statistisch gesehen der kälteste Monat überhaupt), finde ich Lebkuchen auch immer noch passend. Und danach eigentlich immer noch…

Ingwer-Zimt-Lebkuchen Vegan Wednesday #28

Für ein Blech benötigt ihr:

♥ 350 g Roggenvollkornmehl

♥ 15 Weinsteinbackpulver

♥ 80 ml Öl

♥ 140 g ungesüßtes Apfelmus

♥ 100 g unraffinierten Vollrohrzucker

♥ 2 gehäufte TL Ingwerpulver

♥ 1 gehäufter TL Zimt

♥ ca. 3 cm frischen Ingwer

Zubereitung:

1. Zucker, Öl und Apfelmus zu einer cremigen Masse verühren.

2. Mehl, Weinsteinbackpulver, Zimt und das Ingwerpulver dazu geben.

3. Ingwerwurzel schälen und zu den anderen Zutaten raspeln.

4. Alle Zutaten solange kneten, bis ein homogener Teig entsteht

5. Ein Blech mit Backpapier auslegen, je walnussgroße Stücke Teig abzwacken, aufs Belch legen und flach drücken. Optional kann man die Lebkuchen vorm Backen noch verschönern: ich habe dazu eine Herzchen-Form verwendet, die ich in (aber nicht ganz durch) den Teig gerückt habe.

6. Die Lebkuchen bei ca. 200° für rund 17-20 Minuten backen (unvorgeheizt), im Heiß-/Umluftofen müsste sich die Backzeit etwas verkürzen.

7. Am besten lässt man die Lebkuchen noch ein bisschen auskühlen, bevor man sie genießt. Sie werden beim/nach dem Abkühlen auch noch etwas fester.

Nächsten Winter werde ich wahrscheinlich auch noch etwas mit dem Rezept rumspielen, Lebkuchengewürz dazugeben und alles. Aber wiegesagt, das Rezept ist ja neulich eher zufällig entstanden. Ich hoffe, es schmeckt euch trotzdem. Bei uns jedenfalls haben sie, wie so oft, nicht so lange „gehalten“.