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Vegane Cinnamon Rolls mit Frosting

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Tübingen hat nicht viele Spots, die für Veganer*innen sonderlich interessant sind. Wenn neben dem Essen auch noch die Atmosphäre in den Blick genommen wird…well…lassen wir das. Das Willi in der Wilhelmstraße ist mir da eine willkommene Ausnahme, nicht zuletzt, da es mit seinem Second-Hand-Interieur auch in Berlin verortet sein könnte und mich an Tagen, an denen ich wehmütig an meine Herzensstadt denke, mit Matcha-Cupcakes tröstet.

Das Café ist nicht rein vegan, hat jedoch eine kleine, aber feine wechselnde Auswahl. Neben Cupcakes gibt es Nussecken, Kuchen und sagenhaft gute Panini mit Grillgemüse. Pflanzenmilch ist hier kein Fremdwort, wer statt den Pappbecher mitzunehmen eine eigene Tasse to go mitbringt, bekommt Rabatt, wer Edelstahldosen auf den Tresen legt und fragt, ob der Kuchen auch dort hinein gepackt werden könne, wird nicht komisch angeschaut, sondern erntet Lob und die gebrauchten Möbel, auf oder an denen mensch sitzt, sind verkäuflich (unser Sofa ist übrigens von dort). Achja, hatte ich die Kleidertauschparties und Flohmärkte, die hier ausgerichtet werden, erwähnt? Ihr versteht, warum ich es hier mag…

Falls ihr euch nun fragt, wie ich den Bogen von einer eher ungeplanten Cafévorstellung zu Zimtschnecken schlagen möchte, aufgepasst: Der große Nachteil, beim Besuch von nicht rein veganen Restaurants und Cafés ist die Tatsache, dass einem auch immer wieder unvegane „Leckereien“ begegnen, die zwar super ausschauen, aber die eben nicht tierleidfrei sind. Und so schmachte ich hier schon seit Ewigkeiten die Zimtschnecken mit Frosting an, insbesondere dann, wenn ich mit Leuten dort bin, die ebendiese bestellt haben. Damit die unerfüllte Lust nach Cinnamon Rolls nun endlich ein Ende hat, habe ich mir in „Selbst-ist-die-Frau-Manier“ eben selbst welche gebacken.

Ein Rezept hätte ich sicherlich gefunden, aber das wäre langweiliger gewesen als einfach in den (Kühl-)Schrank zu schauen und mit dem zu backen, was noch da war und das Internet dann wiederum mit einem weiteren veganen Zimtschnecken-Rezept zu erfreuen. Übrigens mein zweites, denn vor gefühlt 100 Jahren habe ich schonmal ein Rezept für Zimtschnecken veröffentlicht, diese sind aber mit Fertig-Blätterteig gemacht. Und die Bilder sind…ach, ich werde ganz nostalgisch, wenn ich an die Digicam denke, die ich zu meinem 18. Geburtstag bekommen habe…aber genug Nähkästchenplauderei für heute, hier endlich das Rezept:

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Zutaten:

Für den Teig

♥ 300 g Dinkelmehl Type 603

♥ 160 ml Pflanzenmilch

♥ 5 g Trockenhefe

♥ 50g Roh-Rohrzucker

♥ 1 gehäufter TL Zimt

♥ 1 Prise Salz

Für die Füllung

♥ 80 g vegane Margarine oder Rapsöl

♥ 80 g Roh-Rohrzucker

♥ 1 gehäufter TL Zimt

♥ 1 Prise gemahlene Vanille

♥ 1 Apfel

♥ 60 g Rosinen (optional)

Fürs Frosting

♥ 75 g Puderzucker

♥ 2 EL Zitronensaft oder Wasser

Zubereitung:

1. Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben. Pflanzenmilch auf dem Herd oder in der Mikrowelle auf eine lauwarme Temperatur erhitzen. Die Hefe zur Pflanzenmilch geben, umrühren und rund 5 Minuten stehen lassen.

2. Pflanzenmilch und Hefe zum Mehl geben und unter Zugabe der restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Mindestens eine Stunde ruhen lassen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen. Mein Teigstück war am Ende ca. 35×45 cm groß.

3. Falls für die Füllung Margarine verwendet wird, diese schmelzen (das Öl bedarf keiner weiteren „Vorbehandlung“) und mit dem Zucker, dem Zimt und der Vanille vermengen. Auf dem ausgerollten Teig verteilen.

4. Apfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend den Apfel in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit – falls erwünscht – den Rosinen auf der Füllung verteilen.

5. Teig von der Längsseite her aufrollen und die Teigrolle anschließend in gleichmäßige Stücke schneiden.

6. Springform mit 26 cm Durchmesser einfetten und die Zimtschnecken in diese hineinsetzen. Bei 180° C für 22-25 backen, bis sie leicht gebräunt sind.

7. Fürs Frosting den Puderzucker sieben und anschließend mithilfe eines Schneebesens mit der Flüssigkeit vermengen. Ich mag den Kontrast zwischen süß und sauer, weshalb ich gerne Zitronensaft verwende, aber mit Wasser oder Saft funktioniert das ganze natürlich auch.

8. Wer möchte, dass das Frosting fest wird, sollte die Zimtschnecken vor dem besprenkeln mit dem Frosting am besten abkühlen lassen, ich esse sie aber am liebsten, wenn sie noch etwas warm sind und das Frosting noch flüssig ist.

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Veganer Chocolate Freakcake

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In der Regel bin ich ja eher eine Verfechterin des Mottos „Weniger ist mehr“. Ich brauche weder 100 Paar Schuhe noch 27 Designertaschen, um glücklich zu sein. Auch beim Kochen mag ich es meist eher simpel und übersichtlich. Doch manchmal macht die Minimalistin in mir Pause. Beim Thema Geburtstagskuchen ist das definitiv der Fall, da geht es mit mir wirklich durch und ich zelebriere die Üppigkeit. Besonders wichtig ist mir dabei die Deko, die an Kindergeburtstage erinnern soll und am besten bunt und/oder in irgendeiner Form „übertrieben“ daherkommt. Normalerweise gebe ich dem Mann dann immer Anweisungen, nicht an veganen Gummitieren, Streuseln und Schokolade zu sparen und halte es genauso, wenn es um seinen Geburtstagskuchen geht.

Da wir dieses Jahr an meinem Geburtstag allerdings auf dem Weg ins wundervolle Wien waren, fiel eine Torte zunächst mal flach. Um Vorräte aufzubrauchen hatte ich am Tag zuvor aber immerhin noch ein Bananenbrot zubereitet, das ich mir auf der Zugfahrt schmecken ließ. Also keine Sorge, ganz kuchenlos (denn machen wir uns nichts vor, Bananenbrot heißt doch eigentlich nur so, um den mit bestem Gewissen zum Frühstück genießen zu können, womit ich aber auch bei offiziellem Kuchen keine Probleme habe) war ich nicht.

Als dann eine Woche aber eine kleine Runde zum Nachfeiern meines 3. runden Geburtstags zu Besuch kam, ließ ich mir das zubereiten eines oppulenteren Kuchens dann doch nicht nehmen. Ich entschied mich für einen Chocolate-Cake, den ich aufgrund des Sahnetoppings und des üppigen Belags in Anlehnung an Freakshakes (also gigantische Milkshakes, die mit Sahne, zuckersüßen Saucen, Nüssen, Süßigkeiten und mehr gepimpt werden) „Freakcake“ taufte. Soweit ich weiß, hat der Kuchen allen Gästen geschmeckt (=nicht-veganer-approved :)). Falls ihr auch Lust auf einen Kuchen der Sorte „Übertreibung macht anschaulich“ bekommen habt, folgt hier das Rezept (bzw. das folgt so oder so ;))

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Zutaten für einen Freakcake mit 18 cm Durchmesser:

Chocolate-Cake

♥ 200 g Dinkelmehl Type 630

♥ 5 g Backpulver

♥ 1 leicht gehäufter EL Pfeilwurzelstärke (15 g)

♥ 20 g Kakao

♥ 1 Prise Salz

♥ 125 g Rohrohrzucker

♥ 1 Messerspitze gemahlene Vanille

♥ 100 g Zartbitterschokolade (ca. 70% Kakaoanteil)

♥ 50 g Kakaobutter

♥ 150 vegane Margarine

♥ 1 EL Apfelessig

♥ 125 ml Hafermilch

♥ Öl zum Einfetten der Springform

♥ 55 min / 170 Ober-/Unterhitze

Sahneschicht

♥ 175 g Pflanzensahne (ich nehme gerne die Mandel Schlagcreme von Soyana, die ist sehr fest und kann ohne Sahnesteif verwendet werden)

♥ 20 g Zucker

♥ 10 g Kakao

♥ je nach Standfestigkeit der Pflanzensahne Sahnesteif; da Sahnesteif oft Zucker enthält, ggf. die Zuckermenge anpassen

Dekoration

♥ alles was euch beliebt, je mehr, desto besser: Mannerwaffeln, Gummitiere, vegane Riegel, Nüsse, Kakaonips, Sirup…

Zubereitung:

1. Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen

2. Schokolade, Kakaobutter und Margarine im Wasserbad schmelzen. Zu den trockenen Zutaten geben.

3. Pflanzenmilch und Apfelessig ebenfalls in die Schüssel geben und am besten mithilfe eines Schneebesens alles zu einem homogenen Teig verrühren.

4. Backform einfetten, Teig gleichmäßig darin verteilen und bei 170° Ober-/Unterhitze 55 Minuten backen. Bei einem Umluftofen entweder Backzeit oder Temperatur etwas reduzieren. Den Kuchen nach dem Backen in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Teller platzieren.

5. Für die Sahnecreme alle Zutaten in eine hohe Form geben und mit dem Handrührgerät zu einer gleichmäßigen Masse schlagen. Gleichmäßig auf dem kalten Kuchen verteilen.

6. Nun üppig mit den Lieblingszutaten verzieren und vorm Servieren noch kurz (Achtung: bei Waffeln sollte der Kuchen wirklich nicht allzu lange im Kühlschrank gelagert werden, da sie sonst pappig werden) im Kühlschrank platzieren, damit die Sahne etwas fester wird und die Süßigkeiten nicht zu sehr verrutschen.

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Schokoladiger Birnen-Streusel-Kuchen

Birnen-Schoko-Streuselkuchen #3

Birnen-Streusel-Schokokuchen #1

Als ich neulich in der Auslage unseres Supermarktbäckers Schoko-Birnenkuchen entdeckte, dachte ich mir: „Den muss ich haben!!“. Natürlich nicht genau den, denn Blechkuchen ist ja bei konventionellen Bäckern gemeinhin voller Tierprodukte, aber ein Birnen-Schokokuchen – so viel stand ab diesem Augenblick fest – sollte mein nächstes Backwerk werden.

Also verabredete ich mich ein paar Tage später mit meiner Küchenschürze und der Rührschüssel und überlegte mir, was ich so genau anstellen soll. Leser*innen, die meinen Beiträgen halbwegs regelmäßig folgen, werden ja vielleicht schon bemerkt haben, dass die Grundlage vieler meiner Kuchen (okay, das ist eigentlich bei fast jedem Rührteig auf der Welt so ;)) ähnlich ist und „nur“ die für den jeweiligen Kuchen charakteristischen „Spezialzutaten“ nach Lust und Laune ausgetauscht werden. Seitdem ich ein für mich passendes Verhältnis zwischen Zucker, Mehl und Feuchtigkeit gefunden habe, stehen alle Türen offen, um nicht mehr unbedingt nach Rezept backen zu müssen. Zusätzlich verpasste ich dem Kuchen eine Haube aus Schokostreuseln, die ich schon ewig nicht mehr gegessen hatte und die wunderbar mit dem eher feuchten Kuchenteig harmonierte.

Der vegane Birnenkuchen ist jetzt schon einer meiner neuen Lieblingskuchen geworden und das, obwohl ich Birnen in rohem Zustand nicht gerade zu meinen Lieblingsfrüchten zähle. Sie sind okay, aber ich vermisse sie nicht, wenn ich keine Essen kann. Das kann ich von diesem Schätzchen hier nicht behaupten, schon nachdem wir das letzte Stück gemampft hatten, hätten wir gerne Nachschub gehabt.

Birnen-Schoko-Streuselkuchen #2

Für einen Kuchen (20 cm Durchmesser) benötigt ihr:

Für den Teig

♥ 150 g Zucker

♥ 1 Päckchen Vanillezucker

♥ 50 g Öl

♥ 100 g Apfelmus

♥ 200 ml Milch

♥ 250 g Mehl

♥ 50 g Kakao

♥ ½ Packung Backpulver

♥ 2 EL Wasser

♥ 200 g Karotten

♥ ½ Packung Orangenabrieb/Schale von ½ Orange

♥ 100 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln

Für den Belag

♥ 700 g Birnen

Für die Streusel

♥ 80 g Butter

♥ 80 g Mehl

♥ 30 g Kakao

♥ 80 g Zucker

Außerdem

♥ etwas Fett und Mehl für die Form

Zubereitung:

1. Springform mit 20 cm Durchmesser einfetten und bemehlen. Beiseite stellen.

2. Zucker, Vanillezucker, Öl und Apfelmus in einer großen Schüssel verühren.

3. Abwechselnd Pflanzenmilch und gesiebtes Mehl hinzufügen.

4. Kakao ebenfalls in den Teig sieben. Backpulver in einem kleinen Schälchen gut mit dem Wasser vermischen bis es klümpchenfrei ist und ebenfalls zum Teig hinzufügen.

5. Karotten schälen und in einer Küchenmaschine/mit der feinen Seite der Küchenreibe feinraspeln. Unter den Teig heben.

6. Orangenabrieb (ich hatte keine Bio-Orangen, d.h. wahrscheinlich nur gespritzte, zuhause und habe daher etwas Orangenabrieb von Alnatura verwendet) und gehackte Nüsse zum Schluss hinzufügen und den Teig in der vorbereiteten Backform verteilen.

7. Birnen schälen, achteln, entkernen und die Stücke in den Teig drücken (sie dürfen ruhig zu einem Großteil im Teig verschwinden).

Birnen-Schoko-Streuselkuchen #5

8. Für die Streusel Zucker, Butter, Mehl und Kakao mit dem Handrührbesen kneten und den Streuselteig über die Birnendecke zupfen. Kuchen nun für ca. 50-60 Minuten bei 175° C (Oberhitze bei mir) in den Ofen geben. Nach 30-40 Minuten kontrollieren, wie gebräunt die Streusel sind, ich habe sie nach etwa 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit der Kuchen weiter gart, aber die Schokobreusel nicht zu trocken werden/verbrennen.

9. In der Form erkalten lassen, anschließend vorsichtig von der Springform lösen und mithilfe eines Kuchenhebers vom Boden lösen und auf einen Kuchenteller manövrieren. Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Birnen-Schoko-Streuselkuchen #4

Saftiger Zucchinikuchen

Meine Schwiegereltern haben ein kleines Gärtchen. In diesem wachsen neben wunderschönen Blumen auch noch ein paar leckere Gemüsesorten. Besonders gut gedeihen allerdings die Zucchinis, so dass meine Schwiegereltern immer sehr kreativ sein müssen, was die Weiterverarbeitung anbelangt. Neben gefüllten Zucchinis, Zucchiniauflauf und vielen anderen herzhaften Gerichten backt meine Schwiegermutter immer einen superleckeren Zucchinikuchen, der in seiner Grundform zwar nicht vegan ist, aber kürzlich von mir modifiziert worden ist. Neben dem tollen Geschmack, ist vor allem die einfache Umsetzung dafür verantwortlich, dass der Kuchen in den letzten 2 Wochen dreimal in unserem Backofen (und schließlich in unseren und den Bäuchen unserer Freunde und Kollegen) landete. Daher wird es wohl nun mal Zeit, das Rezept an euch weiterzugeben!

Zucchinikuchen

Für einen Kuchen benötigt ihr:

♥ 180 g Apfelmus

♥ 1 3/4 Tassen Agavendicksaft oder Ahornsirup (A)

♥ 3/4 Tasse mildes Rapsöl

♥ 1 Pck. Vanillezucker

♥ 2 Tassen Zucchini

♥ 1 Pck. Backpulver

♥ 4 Tassen Weizen- oder Dinkelvollkornmehl

♥ 1 Prise Salz

♥ 1 TL Zimt

♥ 1/2 Tasse Haselnüsse, gehackt

♥ 1/2 Tasse Rosinen

♥ etwas Öl und Mehl für die Kuchenform

Zubereitung:

1. Kastenform mit etwas Öl einfetten und bemehlen, dann erst einmal beiseite stellen

2. Apfelmus mit Agavendicksaft bzw. Ahornsirup, Öl und Vanillezucker in einer großen Schüssel verrühren

3. Zucchini je nach Gusto grob oder feinraspeln und dazugeben

4. Mehl und Backpulver in einer weiteren Schüssel mischen und nach und nach zu den feuchten Zutaten geben, dabei gut umrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden

5. Zum Schluss Salz, Zimt, Haselnüsse und Rosinen ebenfalls unterrühren

6. Bei 180° ca. 1 Stunde backen (wie immer: die Backzeit ist je nach Ofen unterschiedlich, Stäbchenprobe!), wenn der Kuchen fertig ist, aus dem Backofen holen, zunächst in der Form auskühlen lassen, danach vorsichtig aus der Form lösen und abkühlen lassen.

Ich habe übrigens eine Kaffeetasse verwendet (keinen Becher). Hier mal ein Bild, damit ihr es besser abschätzen könnt.

Tasse

Zimtschnecken

Hallo Welt, ;)

ganz schön ungewohnt, wieder hier reinzuschreiben, aber definitiv gut. Ich habe nach wie vor massig um die Ohren mit meinem Studium. Umso dankbarer bin ich für „Blitzrezepte“, die einem mit wenig Aufwand viel Genuss verschaffen (richtig aufwendig kochen ist momentan leider nicht drin…). Dazu gehören auch diese wunderbaren Zimtschnecken, die ich meinem Freund und mir gestern als „Nervennahrung“ gemacht habe. 5 Minuten Zubereitungszeit, den Rest erledigt der Ofen! Auch perfekt, wenn sie die Eltern oder die beste Freundin mal zum Spontanbesuch ankündigen.

Zimtschneckenteig

Für ca. 14 Zimtschnecken benötigt ihr:

♥ Eine Packung veganen Blätterteig (ich hatte den Dinkelblätterteig von Rewe Bio)

♥ 1-2 EL mildes Rapsöl

♥ 4 EL Zucker

♥ 1 EL Zimt

♥ 1 Handvoll Walnüsse

♥ Optional Reis-/Ahornsirup

Zubereitung:

1. Blätterteig vorsichtig ausrollen und ganz dünn mit Rapsöl bepinseln.

2. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig auf dem Blätterteig verteilen.

3. Die Walnüsse hacken und über das Zimt-Zucker-Gemisch streuen.

4. Ich wollte – ganz in alter Use-Up-Tradition – noch ein bisschen Reissirup aufbrauchen. Also immer rauf damit! ;) Geschmeckt hat’s.

5. Den Blätterteig vorsichtig von schmaler zu schmaler Seite einrollen und anschließend in die gewünschte Breite schneiden.

6. Bei 200 Grad für zirka 20-25 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegten Bech backen.

Zimtschnecken

Guten Appetit!

Ingwer-Zimt-Lebkuchen

Eigentlich fing alles damit an, dass ich diese Kekse nachbacken wollte, die meine Mutter an Weihnachten extra für meinen Liebsten und mich zubereitet hatte. Der Geschmack war wirklich sehr überzeugend, doch spiele ich trotzdem meistens an Rezepten rum, denn erstens, weiß man ja nie, ob es nicht durch das Hinzufügen einer weiteren Zutat (in diesem Fall: Zimt) noch besser wird und zweitens „entschärfe“ ich süße Leckereien auch gerne kalorientechnisch ein wenig, damit ich kein allzu schlechtes Gewissen haben brauche, wenn es mal wieder ein oder zwei Kekse mehr sind als geplant – ihr wisst, wovon ich rede ;)

Das Ergebnis war dann auch äußerst wohlschmeckend, allerdings erinnerten mich die Kekse in ihrer Konsistenz und auch aufgrund ihres vollmundigen Geschmacks eher an Lebkuchen. Und auch, wenn das nächste Weihnachtsfest noch nicht gerade in greifbarer Nähe ist, schreibe ich das Rezept lieber jetzt schnell auf, bevor es Ende des Jahres noch vor lauter lauter untergeht. Solange es noch kalt ist (der Februar ist ja angeblich statistisch gesehen der kälteste Monat überhaupt), finde ich Lebkuchen auch immer noch passend. Und danach eigentlich immer noch…

Ingwer-Zimt-Lebkuchen Vegan Wednesday #28

Für ein Blech benötigt ihr:

♥ 350 g Roggenvollkornmehl

♥ 15 Weinsteinbackpulver

♥ 80 ml Öl

♥ 140 g ungesüßtes Apfelmus

♥ 100 g unraffinierten Vollrohrzucker

♥ 2 gehäufte TL Ingwerpulver

♥ 1 gehäufter TL Zimt

♥ ca. 3 cm frischen Ingwer

Zubereitung:

1. Zucker, Öl und Apfelmus zu einer cremigen Masse verühren.

2. Mehl, Weinsteinbackpulver, Zimt und das Ingwerpulver dazu geben.

3. Ingwerwurzel schälen und zu den anderen Zutaten raspeln.

4. Alle Zutaten solange kneten, bis ein homogener Teig entsteht

5. Ein Blech mit Backpapier auslegen, je walnussgroße Stücke Teig abzwacken, aufs Belch legen und flach drücken. Optional kann man die Lebkuchen vorm Backen noch verschönern: ich habe dazu eine Herzchen-Form verwendet, die ich in (aber nicht ganz durch) den Teig gerückt habe.

6. Die Lebkuchen bei ca. 200° für rund 17-20 Minuten backen (unvorgeheizt), im Heiß-/Umluftofen müsste sich die Backzeit etwas verkürzen.

7. Am besten lässt man die Lebkuchen noch ein bisschen auskühlen, bevor man sie genießt. Sie werden beim/nach dem Abkühlen auch noch etwas fester.

Nächsten Winter werde ich wahrscheinlich auch noch etwas mit dem Rezept rumspielen, Lebkuchengewürz dazugeben und alles. Aber wiegesagt, das Rezept ist ja neulich eher zufällig entstanden. Ich hoffe, es schmeckt euch trotzdem. Bei uns jedenfalls haben sie, wie so oft, nicht so lange „gehalten“.

Use Up-Along 2013

useupalong

Und weiter gehts! Zugegeben, ich habe die Etappen bereits jetzt schon mimimal durcheinander gebracht, da ich bereits bei meinem ersten Post teilweise etwas zu den Produkten notiert habe (was ich der Übersicht halber in diesem Post entfernt habe), aber eigentlich waren das eher Konsumentscheidungen und weniger Rezepte. Daher komme ich jetzt mal zu meiner Liste. Alles was durchgestrichen ist, wurde verbraucht.

Auch jetzt habe ich mir noch nicht zu allem was ausgedacht und wie ich schon letztes Mal geschrieben habe, halte ich es jetzt auch nicht unbedingt für notwendig, Couscous, Reis und Quinoa oder Nudeln restlos zu verbrauchen, da ich es ohnehin immer im Haus haben möchte.

Ein kleines „Hindernis“ sind gerade meine 30 Tage ohne Zucker, an die ich mich bis auf winzige Mensa-Ausnahmen (Mais) bislang auch gehalten habe. Daher fallen viele Gemüsekonserven, Fertigpuddings oder Zuckerstreusel zur momentan Verwendung schonmal weg. Die werde ich dann also erst ab Anfang Februar angehen können. Aber die haben ja keine Beine, laufen also nicht weg :)

So und jetzt mal zur Liste und meinen bisherigen Ideen:

Frühstück:

Zwieback
Carobpulver –> kommt in meine Rohkostsüßigkeiten
Kakaopulver (Fertigprodukt zum Anrühren) –> aufbrauchen/verschenken und nicht nachkaufen
Fertigmüsli
Haferflocken –> Müsli, Haferkekse
Sonnenblumenkerne –> Müsli

Beilagen/Nüsse:

Lasagneplatten normal
Lasagneplatten grün
1,5 1 x Vollkornspirelli
Kritharaki
2 x Vollkornspaghetti
1 x Hartweizengrießspaghetti
Erdnüsse (ganz)
Cashewkerne (ungesalzen)
Paranüsse
Walnusskerne
Pinienkerne
Sesam
Risottoreis
1,5 x Couscous
Seitan-Fix
Polenta –> Polentaschnitten
Maismehl –> Nachos
1,5 x Quinoa –> Quinoa-Pfannen in allen Varianten
Langkorn-Naturreis
Buchweizen –> Buchweizenbratlinge, Buchweizenpfanne
Braune Linsen
Leinsamen
Hirse
Eblyweizen
Rote Linsen –> Linsenbolognese, Linsenchili
Belugalinsen
Milchreis –> Sushi (Ein paar Noriblätter habe ich auch noch entdeckt)
Bulgur –> gefüllte Paprika (vegan abändern)
Wildreis
Basmatireis
Weiße Bohnen –>Schokokuchen

Backen/Kochen/Braten:

Sojamehl
Kichererbsenmehl
Backpulver mit Emulgator –> zum Putzen nehmen
Backpulver (vegan)
Weizenvollkornmehl
Weizenmehl Type 550
Roggenmehl Type 1150
1,5 x Dinkelmehl Type 1050
Weichweizengrieß –> Griesbrei
Hartweizengrieß –> Gnocchi, Griesklößchen
Semmelbrösel
Paniermehl
2x Speisestärke –> Kuchen mit Speisestärke backen, z.B. Bratapfelkuchen
Kakao stark entölt –> für Rohkostsüßigkeiten
Kakao schwach entölt –> für Rohkostsüßigkeiten
Eiersatz –> Kuchen (muss mir noch was raussuchen)
Johannisbrotkernmehl
Meersalz
Salz
Rosenwasser –> Kekse (find gerade den Link leider nicht mehr)
Weißer Zucker (Rest) –> nicht mehr kaufen
Vollrohrzucker
1,5 x Puderzucker
Fertigpudding –> einfach anrühren und essen
Tüten-Eisdessert –> einfach anrühren und essen
Erdbeersauce –> zum Eis und Pudding essen
Rosinen
Vanillezucker
Vanillinzucker –> aufbrauchen, nicht mehr kaufen, nur noch echten Vanillezucker
Kokosraspeln
gemahlene Mandeln
gehackte Mandeln
Mohn
Lebensmittelfarben 2 x Blau, Rot, Grün, Gelb (alle vegan) –> Cupcakes
Agar-Agar –> Cashewkäse
Grüne Zierperlen –> Kuchen, Plätzchen
Schokostreusel –> Rumkugeln
Liebesperlen –> Kekse, Cakepops, Schokolollies
Butter-Vanille-Aroma (vermutlich nicht vegan) –>wird morgen verschenkt
Rum-Aroma –> Rumkugeln

Konserven & Sonstiges:

2 x Hafersahne
Kokosschlagsahne –> Torte backen (wird eine Impovisation)
Würzhefeflocken
Reispapier –> Vietnamesische Sommerrollen z.B. so, nur eben in vegan
Senf
Maronen –> Maronennudeln
passierte Tomaten
Apfelmus –> Schokokuchen
4 2 x Kichererbsen (Dose) –> Falafel (aus The Vegan Table von Colleen Patrick-Goudreau)
Bohnen (Glas)
Champignos (Dose) –> nur “notfallmäßig” gekauft, gab keine frischen mehr, aber dann nicht verbraucht, da nicht lecker
Kokosmilch (Dose)
2 x Mais (Dose) –> Chili
Erbsen (Dose)
Kidneybohnen (Dose) –> Chili, vegane „Leberwurst“
Pizzatomaten (Dose)
Donsentomaten –> Chili
Ananas (Dose) –> Bowle, Nachtisch
Brotaufstrich (Glas)

Kleiner Glasschrank:

Walnussöl
Olivenöl
Rapsöl
Gemüsebrühe (weiß nicht, ob vegan)
3 x Ketchup (wurde aus dem Sortiment genommen)
Balsamico weiß (Rest) (weiß nicht, ob vegan)
Balsamico (vegan)
Kuchenglasur (nicht vegan) –>wird morgen verschenkt
Honig (nicht vegan) –>wird morgen verschenkt
Schoko-Zierschokolade (nicht vegan) –>wird morgen verschenkt
Weiße Blockschokolade (nicht vegan) –>wird morgen verschenkt
Honig-Dill-Sauce (nicht vegan) –>wird morgen verschenkt

Gefrierschrank:

Beerenmix –> zum Pudding essen
Brokkoli
Gemüsemix
2 x Spinat –> Spinatpizza