Changes: Klappe die Zweite

vorbereitungsliteratur

Vor fast exakt eineinhalb Jahren habe ich hier einen Artikel veröffentlicht, der sich mit meinem Umzug von Berlin nach Tübingen befasst hat. Inzwischen ist viel passiert, unter anderem habe ich meinen Master erfolgreich beendet. So ein Uniabschluss ist dann doch ein recht einschneidendes Erlebnis, denn da, außerhalb der Unipforten, wartet sie dann also: Die Erwachsenenwelt. Während sich die unangenehme Frage: „Naaaa, was willst du damit mal machen?“ mitten im Studium noch müde lächelnd wegschieben lässt, sollte mensch zum Ende des Studiums hin doch einen ungefähren Plan haben. Und den habe ich auch: Als Sozialwissenschaftlerin mit Schreibintentionen muss ich mir den Weg erst einmal durch Praktika oder Voluntariate bahnen, die ich zu machen auch mehr als bereit bin.

Es ist aber noch etwas anderes passiert: Ich bin 30 geworden. Persönlich einerseits keine große Sache, denn ich weigere mich, bei dieser „29-B-Panik“ mitzumachen. Abgesehen davon habe ich auf den Vergleichsfotos einen Tag vor meinem Geburtstag und an meinem Geburtstag optisch partout keinen Unterschied feststellen können. Also alles ganz locker. Andererseits ist mir aber bei einer halbwegs zufälligen Internetrecherche aufgefallen, dass mit 30 scheinbar die letzte Chance besteht, halbwegs unkompliziert ins Ausland zu kommen. Mit unkompliziert meine ich: Mithilfe von speziellen Programmen und ohne einen großen finanziellen Einsatz.

Da ich schon immer mal gerne ins Ausland wollte, habe ich mich ganz spontan entschieden, mich um ein Jahr beim Europäischen Freiwilligendienst zu bemühen. Aufgrund meiner Wurzeln habe ich mich insbesondere für Osteuropa interessiert und durch günstige Fügungen hatte ich superschnell einen Platz in einem bereits bewilligten Projekt in der Republik Moldau (= Moldova, Moldawien). Und genau dort ziehe ich nun nächste Woche für ein ganzes Jahr hin, bin ich vor knapp drei Wochen hingezogen, arbeite in  einem Projekt mit, lerne Rumänisch und treffe Leute von überall aus Europa.

Was das für diesen Blog bedeutet? Ich werde sicherlich weniger Rezeptposts veröffentlichen, da ich mein Geld vermutlich eher für Reisen als für fancy Zutaten ausgeben werde und unser WG-Gasherd einen lustigen Ofen ohne jegliche Temperaturanzeige beinhaltet. Auch wenn ich es nach meinem Aufenthalt eventuell ändern werde, noch blogge ich ja rein privat und bekomme keinerlei Geld für Kooperationen, Links etc. Allerdings möchte ich natürlich auch nicht ein Jahr nicht bloggen. Ich weiß noch nicht, wie regelmäßig ich es schaffen werde, aber ab und zu kommt sicherlich mal was. Zu Themen wie minimalistisch Reisen oder vegan unterwegs habe ich dann sicherlich was zu sagen: Inzwischen war ich z.B. eine Woche mit 30-Liter-Rucksack unterwegs. Dazu ein andermal mehr.

5 Gedanken zu „Changes: Klappe die Zweite

    1. Natalie Autor

      Liebe Carola,
      entschuldige die späte Antwort, in der Anfangszeit war hier in Chisinau ganz schön viel los bei mir. Jetzt möchte ich mich aber wieder ein bisschen mehr dem Bloggen widmen und habe auch schon einige Beiträge fürs neue Jahr fertig. Da ich in den letzten Monaten offensichtlich auch sehr wenig auf anderen Blogs unterwegs war, habe ich erst eben festgestellt, das du auf twoodledrum wieder zurück bist und mich sehr darüber gefreut, da ich deinen Blog immer sehr gerne gelesen habe. :)
      Viele Grüße und fröhliche Weihnachtsfeiertage mit deinen Lieben,
      Natalie

      Antwort

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