Rote-Beete-Risotto

Rote-Beete-Risotto #1

Huhu, na, kennt ihr mich noch? Ich bin die, die diesen Blog normalerweise füttert, diese Aufgabe in den letzten zwei Monaten jedoch sträflich vernachlässigt hat. ;) Diese Blogpause kam auch für mich überraschend, aber mir fehlte recht plötzlich einfach die Zeit zum Schreiben, noch mehr allerdings die Motivation zum Abwiegen. Eigentlich ist mein zweiter Vorname in der Küche nämlich Improvisation, was sich aber ein bisschen mit dem Entwickeln reproduzierbarer Rezepte beißt. Da möchte jeder Schuss Zitronensaft und jedes Quäntchen Curry notiert werden. Ich war also in den letzten Monaten durchaus kulinarisch kreativ unterwegs (was ihr mitbekommen habt, wenn ihr mir auf Instagram folgt), aber platzierte die Zutaten eher Pi mal Daumen im Kochtopf oder der Pfanne.

Nun entschädige ich euch für das Warten aber mit einem schmackofatzigen Rote-Beete-Risotto, das mich gut durch die trüberen Tage dieses Winters gebracht hat. Rote Beete solltet ihr schon mögen, wenn ihr dieses Risotto nachkocht, denn es schmeckt nicht nur so am Rande ganz leicht nach dem Gemüse, sondern ist voll davon. Wer das genauso gut findet wie ich, ist beim folgenden Rezept richtig.

Rote-Beete-Risotto #2

Für ca. 3 Portionen benötigt ihr:

♥ 250 g Risotto-Reis

♥ 2 große Zwiebeln

♥ 2 Knollen Rote Beete (hier 530 g ungeschält gewogen)

♥ 1 Knoblauchzehe

♥ 1 EL Gemüsebrühepulver

♥ 700 ml Rote-Beete-Saft

♥ 250 ml Wasser

♥ Saft von ½ Zitrone

♥ 2 EL Olivenöl

♥ Pfeffer & eventuell zusätzlich Salz nach Geschmack

Zubereitung:

1. Zwiebel schälen und würfeln. Knoblauch schälen und feinhacken. Rote Beete schälen und in kleine Würfel (ca. 1×1 cm) schneiden.

2. Zwiebeln zusammen mit dem Reis ohne Öl rund 3 Minuten im Topf anrösten lassen.

3. Rote Beete, Knoblauch, Gemüsebrühenpulver und rund ein Drittel des Safts hinzufügen. Auf mittlerer Hitze einkochen lassen und aufpassen, dass nichts anbrennt, durch den hohen Zuckergehalt des Saftes, passiert dies doch recht schnell, also gelegentlich mal umrühren.

4. Sobald der Reis die Flüssigkeit fast absorbiert hat, Wasser bzw. noch mehr Saft hinzufügen und den Vorgang entsprechend wiederholen. Insgesamt dauert es bei mir rund 35-40 Minuten, bis die Flüssigkeit verkocht und das Risotto schön schlotzig ist.

5. Zum Schluss Zitrone auspressen und gemeinsam mit dem Olivenöl unter den Reis heben. Nach Geschmack Pfeffern und Salzen.

Rote-Beete-Risotto #3

Rote-Beete-Risotto #4

Tipp: Da das Risotto verhältnismäßig süß ist, schaffe ich gerne durch Avocado ein geschmackliches (aber auch optisches!) Gegengewicht. Mit ein bisschen Nüssen und/oder Saaten getoppt macht es noch mehr her.

PS: Ich mag die Kombination aus weichem Reis und noch bissfester Roter Beete, falls ihr letztere jedoch weicher mögt, einfach vorgaren.

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2 Gedanken zu „Rote-Beete-Risotto

  1. Grünzeug

    Hallo Natalie!

    Ich verfolge dienen Blog schon lange und mag deine Rezepte sehr gerne. :)
    Dass du dir eine Blogpause genommen hast, finde ich absolut wichtig und richtig (ich habe mich vor kurzem auch mit dem Stressfaktor beim Bloggen auseinandergesetzt) – und solange du den Spaß daran nicht verlierst, ist alles gut. Man sollte sich diesbezüglich nicht zu irgendetwas zwingen, finde ich.

    P.S.: Der Hinweis auf Instagram ist super – da werde ich dich gleich einmal suchen. :)

    Liebe Grüße
    Jenni

    Antwort

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