Reichhaltiger Wildreissalat mit Tahin-Dressing

Wildreissalat #1

Wildreissalat I

Inspririert durch verschiedene Zutaten, die sich noch im Vorratsregal tummelten und durch meine Vorliebe für herzhafte Salate, die spätestens durch meine Lektüre von Salad Samurai so richtig herausgekitzelt wurde, mischte ich ab dem Sommer regelmäßig diesen köstlichen, reichhaltigen Wildreissalat zusammen, der einen satt und zufrieden zurücklässt.

Jetzt wo es Winter wird das Termometer nicht mehr täglich 35° Celsius anzeigt, passt so ein herzhafter Salat natürlich noch ein bisschen besser. Die Gemüsekomponente habe ich jahreszeitbedingt ein bisschen angepasst (auch wenn ich aufgrund der Temperaturen noch im November Cocktailtomaten aus Deutschland im Bioladen gesichtet habe), aber lecker ist er nach wie vor – wenn ihr Rosenkohl, für den ich mich hier entschieden habe, nicht mögt, könnt ihr ihn im folgenden Rezept auch einfach durch ein anderes Gemüse ersetzen.

Wildreissalat #2

Zutaten:

♥ 200 g Wildreis

♥ 500 g Gemüse (z. B. Rosenkohl, Brokkoli, Tomaten…)

♥ 1 EL Brat-Öl

♥ 230 g Kichererbsen (gegart)

♥ 1 stark gehäufter EL Tomatenmark

♥ 2 EL Sojasauce

♥ ½ TL Rauchsalz ODER 1-2 EL flüssiges Raucharoma

♥ 1 leicht gehäufter TL Paprikapulver

♥ 4 EL Wasser

♥ 2 EL Tahin

♥ 75 ml Kokosmilch

♥ 1 Zitrone

♥ 1 TL Salz

♥ 1 Knoblauchzehe

♥ 15 g Ingwer

Zubereitung:

1. Wildreis zum Auswaschen in einen Topf mit Wasser geben. Dieses durch ein Sieb abgießen und nochmals kurz abspülen. Zurück in den Topf geben, mit der rund zwei- bis dreifachen Menge ungesalzenem Wasser (ich mache es eher nach Gefühl und gieße im Zweifelsfall noch was hinterher) kurz aufkochen lassen und dann auf niedriger Hitze weitergaren lassen. Insgesamt ist der Wildreis nach rund 40 Minuten fertig.

2. Kümmert euch derweil am besten um den gemüsigen Teil. Im Spätsommer habe ich gerne Brokkoli in der Pfanne angebraten und ein paar Cocktailtomaten ergänzt, bei der winterlichen Version habe ich mich für Rosenkohl entschieden. Diesen waschen, von den äußeren Blättern und dem Ende des Strunks befreien und dann in leicht gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel rund 10 Minuten garen, so dass er nicht zu hart und nicht zu weich ist. Wasser abgießen.

3. Für die Smoked-Chickpeas-Komponente Kichererbsenflüssigkeit, sofern vorhanden, durch ein Sieb abgießen und alles gut abtropfen lassen. das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kichererbsen darin rund fünf Minuten anbraten, gelegentlich umrühren.

4. Dann Tomatenmark, Sojasauce und Raucharoma nacheinander unterrühren und durch das  Paprikapulver abrunden (Hinweis: wollt ihr die Smoked Chickpeas nicht mit anderen, ungesalzenen Komponenten vermengen, sind sie so zu salzig. Dann solltet ihr die Sojasauce weglassen und generell ist Rauchssalz salziger als Raucharoma).

5. Fürs Dressing zunächst Wasser und Tahin glattrühren. Anschließend Kokosmilch unterrühren. Die Zitrone halbieren und auspressen und ebenfalls zum Dressing geben. Salz hinzufügen.

6. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr feinhacken. Sauce umrühren und gemeinsam mit den anderen Komponenten in eine große Schüssel geben und umrühren. Wir genießen den Salat am liebsten noch lauwarm.

Wildreissalat #3

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