Pizzateig (Grundrezept)

Wenn ich keine speziellen Pizza-Projekte umsetze, bereite ich den Teig für ein Blech Pizza eigentlich immer gleich zu. Um die einzelnen Rezepte ein bisschen übersichtlicher zu gestalten, werde ich in Zukunft dann einfach auf diesen Basic-Teig verlinken.

Für den Teig (ein Blech) benötigt ihr:

♥ 250 g Mehl (ich nehme meistens Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630)

♥ 125 ml Wasser

♥ 9 g Trockenhefe

♥ 1 EL Olivenöl

♥ 1 TL Roh-Rohrzucker

♥ 1 TL Salz

♥ Öl und Mehl fürs Blech

Zubereitung:

1. Mehl abwiegen und in eine große Schüssel sieben. Hefe in warmes (nicht heißes!) Wasser geben, umrühren und ca. 5 Minuten stehen lassen, anschließend zum Mehl hinzufügen.

2. Zucker (dann geht der Teig besser), Salz und Ölivenöl hinzufügen und zu einem Teig kneten. Je nach verwendeter Mehlsorte zieht der Teig mehr oder weniger Wasser, bei Bedarf ein bisschen mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Der Teig sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein. Früher habe ich es auch nicht wahrhaben wollen, aber es macht wirklich einen Unterschied, wie lange man den Teig knetet. Ich nehme mir inzwischen 10-20 Minuten Zeit dafür. Wer eine Küchenmaschine mit Knethaken hat, kann die Arbeit natürlich auch guten Gewissens delegieren, ich mache es aber von Hand.

3. Teig an einem warmen Ort und abgedeckt mit einem sauberen Küchenhandtuch mindestens eine Stunde gehen lassen. Länger ist auch in Ordnung, richtet euch weniger nach der Uhr als danach, wie der Teig aussieht.

4. Derweil könnt ihr schonmal das Blech vorbereiten, indem ihr es mit etwas Öl bestreicht (ich nehme zum Verteilen einfach meine Hände) und anschließend bemehlt.

5. Teig nochmals kurz durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis ungefähr die Blechgröße erreicht ist, anschließend aufs Blech geben, noch etwas in Form bringen und evtl. noch einen kleinen Rand formen.

3 Gedanken zu „Pizzateig (Grundrezept)

  1. Fussel

    Ugh, 9 Gramm Hefe auf mickrige 250 Gramm Mehl? Das ist gruselig viel! Viel Hefe tut der Qualität des Teiges und dem Geschmack nicht gut.
    Selbst für die hier beschriebene Schnell-Variante reicht die Hälfte. Wenn man etwas längere Gehzeit einplant, kommt man sogar mit einem Sechstel aus. Diese längere Gehzeit lässt viel mehr Geschmack entwickeln. Hier gibt’s z.B. ein Rezept, das mit 3g Hefe auf 500g Mehl auskommt:
    http://www.hefe-und-mehr.de/2013/06/pizzateig-bernacht-variante/
    (nein, das ist nicht mein Blog, sondern nur ein Beispiel, auch gerade ein besonders arbeitsarmes). Wer möchte, findet auch in anderen Brotbackblogs wie beim Brotdoc oder im Plötzblog entsprechende Rezepte.

    Antwort
    1. Natalie Autor

      Hallo Fussel,
      stimmt, es ist recht viel Hefe, 3 g auf 500 Gramm sind allerdings dafür wieder extrem wenig, aber klar, wenn man 48 Stunden vorher weiß, dass man Pizza machen will, ist das sicherlich auch eine Möglichkeit. Ich habe hier lediglich das Rezept veröffentlicht, wie ich es immer mache und wie es mir gut schmeckt ohne Anspruch auf Perfektion. Kann ja jede Person Anpassungen vornehmen oder ganz andere Rezepte verwenden. Ich führe dieses Blog rein hobbymäßig ohne Vergütungen jedweder Art oder profesionellen Background. Diese Seite ist ein kostenloses Angebot, das angenommen oder eben abgelehnt werden kann. Daher empfinde ich deinen Einstieg, der ein Brechgeräusch nachstellt als tendenziell unangebracht. Dennoch vielen Dank für den Hinweis.
      Viele Grüße
      Natalie

      Antwort
  2. Pingback: Pilzpizza | Essen. Leben. Leben lassen.

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