Kürbiskuchen (als Kürbismuffins getarnt)

Kürbiskuchen

Ich liebe den Herbst mit all seinen warmen Farben und den leckeren Gemüsesorten, allen voran natürlich den Kürbissen. Speziell Hokkaidokürbis verarbeite ich sehr oft, ich mag es einfach unkompliziert und mal ehrlich, eine Schale, die entfernt werden muss, ist alles andere als das. Ob Kürbiskonfitüre, Kürbislasagne, Kürbissuppe bzw. -eintopf, Mac & Cheese (ein neues Rezept folgt) oder auch Kürbisporridge von Frau Schulz, ich habe mich da schon echt schon quer durchs (Kürbis)Beet getestet. Einzig einen Kuchen hatte ich bisher noch nicht auf den Tisch gebracht. Diesen Herbst wurde es definitiv Zeit, auch das mal zu ändern.

Schließlich habe ich dann einen Kürbiskuchen gebacken, der zwar supertoll aussah und geschmeckt hat, nur die Konsistenz war mir noch ein bisschen zu matschig. Irgendwie teigig. Das passiert schon mal beim Zusammenbauen neuer Rezepte und gerade mit Kürbispüree im Teig hatte ich noch gar keine Erfahrung gehabt. Also beschloss ich neulich, ein paar Veränderungen vorzunehmen, die ich mehr oder weniger auf gut Glück umsetzte und tadaaa, genau die richtige Konsistenz.

Da ich ja, wie im letzten Post angekündigt, gerade versuche, meine Küchenutensilien zu reduzieren und noch jede Menge Muffinförmchen in der Küche rumliegen hatte, buk ich zwecks Aufbrauchen einfach mal ein paar kleinere Küchlein aka Muffins. Diese habe ich dann noch mit Schoko-Glasur bestrichen (der Kuchen sollte eigentlich auch mit Schokolade überzogen werden, ich hatte aber keine mehr da) und mit Zuckerdeko und veganen Marshmallows verziert. Die passenden Esser_innen (meine Wenigkeit; der Mann), waren schnell gefunden und trotz hübscher Deko war die Hemmung, gleich mehrere Muffins im Bäuchlein verschwinden zu lassen, quasi nicht vorhanden, denn sie waren einfach zu lecker. Probiert es ruhig aus…

Kürbismuffins

Zutaten:

Für den Teig

♥ 275 g Kürbispüree (selbstgemacht aus einem kleinen Hokkaidokürbis, s. u.)

♥ 235 g Birkenzucker (Xylit) oder Roh-Rohrzucker

♥ 360 ml Hafermilch

♥ 50 ml Öl

♥ 300g Mehl (hier kam Type 550er zum Einsatz)

♥ 100 g Kartoffelmehl

♥ 1 Päckchen Backpulver + etwas Wasser zum Auflösen

♥ 1 gehäufter TL Zimt

♥ 1 Messerspitze gemahlene Vanille

♥ 1 Prise Salz

♥ 100 g Schokotropfen

♥ 75 g gehackte Walnüsse

♥ Schale von einer ungespritzten Biozitrone

♥ Öl und Mehl für die Backform

Für die Deko

♥ 100 g Zartbitter- oder Blockschokolade

♥ 50 g Margarine

ODER

♥ 200 g Zartbitter- oder Blockschokolade

♥ in beiden Variationen Deko nach Wunsch (vegane Marshmallows, Zuckerperlchen, gehackte Nüsse…)

Zubereitung:

1. Kleinen Hokkaidokürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch kleinschneiden. Ca. 15 Minuten bzw. bis die Kürbisstücke schön weich sind in Wasser kochen, letzteres schließlich abgießen und anschließend Kürbisstückchen mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten.

2. Kürbispüree, Zucker bzw. Birkenzucker, Hafermilch und Öl in einer großen Schüssel glattrühren. Anschließend Mehl und Kartoffelmehl nach und nach hinzufügen und mit den feuchten Zutaten verrühren.

3. Backpulver in 2, 3 EL Wasser auflösen (ich messe das nicht so genau ab, sondern bedecke einfach einen Tassenboden mit Wasser), sodass keine Klümpchen entstehen. Ebenfalls in den Teig geben.

4. Zum Verfeinern der Kuchenmasse nun Zimt und Vanille, Salz und Schokotropfen hineingeben. Walnüsse grob hacken sowie die Zitronenschale reiben und damit den Teig abrunden.

5. Die gewünschten Förmchen, es sei denn, ihr backt Muffins in Papierhüllen, einfetten. Ein Kuchen in einer 20er Springform ca. 45 Minuten bei 180° C backen, Muffins brauchen je nach Teighöhe 20-30 Minuten bei derselben Temperatur. Im Zweifelsfall hilft, wie immer, die Stäbchenprobe.

6. Falls gewünscht, Kuchen bzw. Muffins mit Schokolade glasieren. Dazu erst einmal ein bisschen Geduld, der Teig sollte nicht mehr heiß sein. Im Wasserbad Schokolade und ggf. Butter (dann bleibt die Glasur weicher) schmelzen und anschließend auf dem Gebäck verteilen. Ggf. noch mit etwas Zuckerdoko oder Nüssen verzieren.

7. Falls ihr noch mehr Geduld habt (wir hatten sie nicht), Schoki wieder festwerden lassen.

Kürbismuffin

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