Schnelle Beeren-Keesekuchen-Tarte

Beerentarte #2

Es ist vollbracht! Unsere Wohnung hat nun offiziell den Namen Wohnung verdient, denn seit Ende letzter Woche haben wir endlich eine Küche. Wohoo! Bevor wir unsere Sachen aus Berlin bekommen haben, hatte ich mehrere Wochen nur einen Wasserkocher zur Verfügung, so dass sich kalte Speisen immer mit Couscousgerichten abwechselten. Obwohl ich meine Mikrowelle normalerweise links liegen lasse und sie nur ein Relikt meiner frühen Studentinnen-Tage ist, als sie zusammen mit unseren Möbeln hier ankam, freute ich mich auf Abwechslung in Form von Tiefkühlpizza (yeah, Heißluftfunktion) und aß zu meiner Schande das erste Mal in meinem Leben Mikrowellenreis – ich sag nur: zu viel Plastik und Fast Food, zu wenig Geschmack.

Wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich nur mäßig traurig (=supperhappy), das Gerät nun wieder in den Winterschlaf schicken zu dürfen (und das mitten im Sommer, Sachen gibt’s!) und endlich einen Herd und einen Ofen haben. Ein „kleines“ Hindernis gibt es freilich noch, denn da ich nun stolze Besitzerin eines Induktionsfelds bin, funktionieren nun alle unsere Töpfe bis auf einen ganz kleinen nicht mehr, sodass Kochen noch so eine Sache ist. Ich werde vermutlich keine sechs Wochen brauchen, um mich für neue Modelle zu entscheiden, wie es bei der Küche der Fall war, aber da ich Töpfe möchte, die „für immer“ halten, kann man ja auch hier fast schon das Motto „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ walten lassen. Wer mich kennt weiß, das ich das personifizierte Gegenteil eines Impulskaufes bin. Allen anderen sei es hiermit verraten. ;)

Da ich meine neue Küche natürlich trotzdem einweihen wollte, habe ich mich zum Backen einer gelingsicheren Beeren-Keesekuchen-Tarte entschieden, schließlich ist gerade ja Beerenhochsaison und ich könnte die Früchtchen rund um die Uhr essen. Praktischerweise kann ich das Rezept nun sogar schon verbloggen, denn nach sage und schreibe acht Wochen in der neuen Wohnung konnten wir jetzt einen weiteren Umzugs-Meilenstein verbuchen: Seit heute haben wir wieder DSL in unserer Wohnung. Yippieh! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist, wie praktisch, dass da noch die Reste der Tarte im Kühlschrank bereitstehen…falls ihr mit mir feiern wollt, kommt hier das Rezept:

Beerentarte #1

Zutaten:

♥ 300 g veganen Blätterteig

♥ 500 g Beeren (hier: je 125 g Erd-, Brom-, Him-, sowie rote Johannisbeeren)

♥ 400 g Seidentofu

♥ 120 ml Hafersahne

♥ Mark von einer Vanilleschote

♥ 120 g Xylit

♥ 2 leicht gehäufte TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung:

1. Blätterteig bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Tarteform mit Blätterteig auskleiden und diesen mit einer Gabel einige Male einstechen. Für 12 Minuten bei 180° C in den Ofen geben.

2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür die Beeren waschen, etwas abtropfen lassen. Die Erdbeeren ggf. kleinschneiden.

3. Seidentofu und Hafersahne mit einem Pürierstab pürieren. Johannisbrotkernmehl und Zucker ergänzen und mit einem Löffel glattrühren. Vanilleschote aufschneiden, auskratzen und das Mark hinzufügen. Anschließend die Beeren unter die Masse heben.

4. Blätterteig aus dem Ofen nehmen, die Masse gleichmäßig darauf verteilen und alles für weitere 25-30 min bei gleicher Backtemperatur in den Ofen geben.

5. Die Tarte anschließend bei Zimmertemperatur auskühlen lassen, um keine Energie zu verschwenden, und erst, wenn sie kalt ist, in den Kühlschrank stellen. Am besten schmeckt sie mir gut gekühlt.

Gartenparty mit Beerentarte

5 Gedanken zu „Schnelle Beeren-Keesekuchen-Tarte

  1. leoniebue

    wow. Das sieht wirklich mega gut aus! Wird auf jeden Fall nachgemacht!
    ich interessiere mich sehr fürs essen und liebe es meiner kreativität freien Lauf zu lassen. Dein Beitrag inspiriert mich grade sehr!
    Ich würde mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbei schaust (:
    Liebe Grüße

    Antwort

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