Nuss-Grieß-Kuchen mit Aprikosen-Sahne-Häubchen

Torte #1

Lange habe ich euch auf die Folter gespannt, doch hier kommt endlich das Rezept für die vegane Nuss-Grieß-Torte (ohne Mehl, aber mit viiiiiiel Zucker). Diese habe ich in letzter Zeit gleich zweimal gebacken, denn bevor ich meinem Mann einfach einen Geburtstagskuchen buk, der meiner Fantasie und keinem Rezept entprang, musste natürlich ausgetestet werden, ob das, was in meinem Kopf Sinn ergibt, auch in der Realität funktioniert. Spoiler: Hat es (siehe gaaanz unten)!

Eigentlich hatte ich nur den „teigigen“ Teil des Kuchens backen und diesen dann mit einer Schokoglasur und Streuseln verzieren wollen, doch während des Testlaufs fielen mir Marmelade sowie aufschlagbare Sahne, die sich gefährlich dem Verfallsdatum näherte, in die Hände, sodass ich diese auch noch verwenden wollte. Ich glaube, ich wurde unterschwellig ein bisschen von meinem schlechten Gewissen, dass ich dieses Jahr nicht am Use Up Along teilnehme, angetrieben, denn nach einer genauen Durchsicht meines Backkästchens fand auch ich noch ein paar Dinge, die ich aufbrauchen wollte. Darunter zum Beispiel auch die Mandelblättchen – aber mal eherlich: Macht sich das alles zusammen nicht gut? Nie und nimmer würde man dahinter einen Resteverwertungskuchen erwarten. Mein Mann war übrigens begeistert („Der ist ja so schön fluffig, was hast du denn da drin?“ – das fragt er sonst wirklich fast nie) und hat ihn als würdigen Geburtstagskuchen abgesegnet.

Torte #4

Zutaten für einen Kuchen (20 cm Durchmesser):

Teig

♥ 235 g Zucker

♥ 1 Päckchen Vanillezucker

♥ 200 g Pflanzenmilch

♥ 135 g Apfelmus

♥ 50 g Öl

♥ 250 g Hartweizengrieß

♥ 200 g Haselnüsse

♥ 50 g Mandeln

♥ Schale von einer ungespritzen Zitrone (Bio)

♥ 8 g Backpulver

♥ 2 EL Wasser

♥ etwas Öl für die Backform

Für die Aprikosen-Sahne-Haube

♥ 150 g Aprikosenkonfitüre

♥ 200 ml aufschlagbare Sahne

♥ 1 Packung Vanillezucker

♥ 3 Packungen Sahnesteif (24 g)

1. Aufschlagbare Sahne, falls noch nicht geschehen, kaltstellen, so wird sie später besser steif.

2. Zucker, Vanillezucker, Pflanzenmilch, Öl und Apfelmus in einer großen Schüssel glattrühren.

3. Mandeln und Haselnüsse mithilfe eines Mixers kleinhäckseln. Die Nüsse sollen fein, aber nicht ganz so mehlig wie gemahlene Nüsse, die man im Supermarkt kauft, sein.

4. Nüsse und Grieß zu den feuchten Zutaten geben. Nun die Zitronenschale mit der feinen Seite einer Küchenreibe dazuraspeln. Umrühren.

5. Backpulver und Wasser in einem kleinen Schälchen klümpchenfrei vermischen (es fängt dann an zu schäumen) und ebenfalls in die Schüssel geben und in den Teig einrühren.

6. Backform einfetten und den Teig darin verteilen. Den Kuchen bei 180 ° C ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Falls der Kuchen schon nach 30 Minuten eine goldbraune Oberfläche hat, den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen weitergart, aber nicht mehr dunkler wird.

7. Kuchen in der Form auskühlen lassen. Anschließend Vorsichtig die Seiten der Springform lösen und mithilfe eines Tortenhebers (damit meine ich die Platte, nicht den Tortenheber zum Servieren, ist ein bisschen verwirrend, dass die gleich heißen) von der Bodenplatte der Springform lösen und auf einem Teller platzieren.

8. Die Oberseite des Kuchens großzügig mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen.

9. Sahne in ein hohes Gefäß geben und den Vanillezucker sowie das Sahnesteif hinzufügen. Mit dem Handrührgerät gut durchmixen, bis die Sahne relativ fest wird (so steif wie Kuhmilchsahne ist sie bei mir allerdings direkt nach dem Schlagen nie). Sahne nun für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

10. Sahne auf der Aprikosenschicht verteilen. Nun nach Belieben mit Mandelblättchen bestreuen und hübsch verzieren (hier: Minzblättchen und eine einsame Himbeere).

Torte #3

Torte #5

Hier noch eine Variation: Statt die Sahneschicht mit Mandeln zu bestreuen, wurde sie mit 200 g Schokolade glasiert. Verzieren kann man sie dann nach Wunsch natürlich auch noch.

Geburtstagskuchen

Ein Gedanke zu „Nuss-Grieß-Kuchen mit Aprikosen-Sahne-Häubchen

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