Schupfnudelpfanne

Schupfnudelpfanne #1

Als wir in der Adventszeit auf verschiedenen Märkten unterwegs waren, gab es überall immer mindestens einen Stand, an dem eine Schupfnudelpfanne verkauft wurde. Die habe ich früher immer total gern gegessen, aber leider ist sie alles, aber sicherlich nicht vegan. Da Gelüste natürlich gestillt werden wollen, habe ich mir deshalb einfach eine vegane Version des Klassikers gekocht, geht natürlich genauso gut, kein Mensch braucht Tier im Essen, würde ich mal sagen! Wunderbar herzhaft ist sie geworden, genauso, wie es bei dieser Kälte schmeckt. Und das beste: Ich habe mir sogar Mengenangaben notiert, damit ich euch auch am Rezept teilhaben lassen kann!

Schupfnudelpfanne #2

Zutaten für ca. 3 Portionen:

Für die Schupfnudeln

♥ 500 g mehligkochende Kartoffeln, geschält gewogen (ungeschält ca. 600 g)

♥ 150 g Mehl

♥ 1 TL Salz

Außerdem:

♥ 2 EL Öl

♥ 125 g Räuchertofu

♥ 1 große Zwiebel

♥ 500 g Sauerkraut (Glas)

♥ 100 g veganen Sauerrahm (z.B. von Soyananda oder selbstgemacht)

♥ Salz und Pfeffer zum Abschmecken

♥ Optional: ein paar Kräutern und extra Sauerrahm

Zubereitung:

1. Kartoffeln schälen, je nach Größe jeweils in ca. 4-8 Stücke schneiden und in ungesalzenem Wasser gar kochen. Wasser abgießen, Kartoffeln abtropfen lassen.

2. Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse oder dem Stampfer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Zusammen mit dem Mehl und dem Salz zu einem Teig kneten.

3. Aus dem Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa daumendicke Rollen formen, ein 4-5 cm langes Stück abschneiden und daraus in der Handfläche eine Schupfnudel formen. Vorgang so lange wiederholen, bis der ganze Teig verbraucht ist. Roh sollten die Schupfnudeln nicht übereinandergestapelt werden, sondern nebeneinander, da sie andernfalls zusammenkleben.

4. Einen großen Topf Salzwasser aufsetzen. Wenn dieses kocht, immer ein paar Schupfnudeln auf die Schaumkelle setzen und in den Topf gleiten lassen. Außerdem sollten nicht alle Nudeln auf einmal gekocht werden, damit sie genügend Platz haben. Mein Topf war ziemlich groß und ich habe 2 Fuhren à ca. 25 Stück gebraucht.

5. Wenn die Schupfnudeln gar sind, was ca. 4-5 Minuten dauert, kommen sie an die Oberfläche geschwommen. Nun mit der Schaumkelle aus dem Wasser holen, vorsichtig in einem Sieb platzieren und gut abtropfen lassen. Die übrigen Schupfnudeln genauso garen.

6. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Räuchertofu in feine Würfelchen schneiden und ins heiße Öl geben. Ca. 5 Minuten anbraten. Währrenddessen die Zwiebel schälen und würfeln.

7. Anschließdend die Schupfnudeln und Zwiebelwürfel hinzufügen (ggf. noch etwas Öl hinzufügen, wenn alles vom Tofu aufgesogen worden ist) und weitere 5-7 Minuten braten, bis die Schupfnudeln goldbraun sind.

8. In der Zwischenzeit das Sauerkrautwasser durch ein Sieb abgießen, Sauerkraut kurz abtropfen lassen, in einem separaten Topf erhitzen und mit dem Sauerrahm vermengen. Nachdem die Schupfnudeln goldbraun sind, das sahnige Sauerkraut in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Küchenkräutern abschmecken.

9. Auf den Tellern anrichten und am besten mit einem weiteren Klecks Sauerrahm servieren.

Schupfnudelpfanne #3

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