Zwetschgendatschi

Veganmofo

Zwetschgenkuchen

Auch wenn ich zu einem Zwetschgenkuchen auf Hefebasis eigentlich nie „Zwetschgendatschi“ sage, finde ich diesen Namen, den v.a. süddeutsche Freunde benutzen, echt putzig. Anfänglich wusste ich gar nicht, was gemeint war und da das Wort mit einer solchen Selbstverständlichkeit benutzt wurde, fragte ich später Google nach seiner Bedeutung, um keine wundertolle Spezialität zu verpassen.

Als ich dann herausgefunden hatte, worum es ging, war meine Euphorie ein wenig gedämpft, denn besagter Zwetschgenkuchen, wie ich ihn vom Bäcker kenne, ist oftmals eher fest und trocken, ein bisschen an eine Schuhsohle erinnernd, und gar nicht so saftig und fluffig, wie Kuchen meines Erachtens sein muss.

Dann kam aber der Tag, an dem bei meiner Schwiegermutter selbstgebackener, veganer Zwetschgenkuchen auf dem Tisch stand und darauf wartete, von uns verspeist zu werden. Und weil der so saftig und lecker war, beschloss ich, mich – wie ihr im letzten Vegan Wednesday Post ja schon sehen konntet – nach einer kurzen Hefeteigbesprechung doch an die Herstellung zu wagen.

Zwetschgenkuchenblech

Für ein Blech Pflaumenkuchen benötigt ihr:

Für den Teig:

♥ 320 g Weizenmehl (550er)

♥ 250 g Weizenvollkornmehl (1050er)

♥ 250 ml Pflanzenmilch

♥ 1 Würfel Hefe

♥ 70 g Alsan, weich

♥ 125 g Zucker

♥ 1 Tütchen Vanillezucker

♥ abgeriebene Schale von einer ungespritzten Zitrone

Für den Belag

♥ ca. 1500 g Zwetschgen

♥ 70 g Zucker

♥ ½ TL Zimt

♥ evtl. etwas Hagelzucker zum Verzieren

Zubereitung:

1. Mehl in eine Schüssel geben. Mit einem Holzlöffel eine Mulde in der Mitte formen.

2. Vegane Milch eurer Wahl auf eine lauwarme Temperatur erhitzen (oder etwas höher) und in die Mulde gießen. Hefe hineinbröseln.

3. Zucker, Vanillezucker und Butter hinzufügen. Zitronenschale direkt durch die feine Seite einer Küchenreibe in die Schüssel reiben.

4. Alle Zutaten gut miteinander verkneten. Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und zirka eine Stunde an einem möglichst warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sein Volumen in dieser Zeit ungefähr verdoppeln.

5. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig mit den Händen oder mit der Teigrolle gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

6. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Mit der gelben Seite nach oben auf dem Teig anordnen. Blech in den Ofen stellen und den Kuchen nochmals 30 Minuten ruhen lassen.

7. Kuchen bei 200° C für ca, 30 Minuten backen lassen. In einer Tasse oder Schüssel Zucker und Zimt vermengen und gleichmäßig auf dem noch heißen Kuchen verteilen. 10 Minuten in den noch warmen, aber ausgeschalteten Backofen stellen, der Zucker schmilzt dadurch. Danach unbedingt aus dem Ofen nehmen, da der Teig sonst hart wird.

8. Zum Servieren kann der Zwetschgenkuchen zusätzlich mit ein wenig Hagelzucker bestreut werden.

Zwetschgenkuchenmuster

Zwetschgenmosaik

Snack VW #109

 

3 Gedanken zu „Zwetschgendatschi

  1. Pingback: Vegan Wednesday #109 | Essen. Leben. Leben lassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s