Grüner Smoothie

Veganmofo

Kinners, ich träum schon echt komische Sachen. Neulich zum Beispiel unterhielt ich mich im Traum mit ein paar Veganerinnen und eine sagte mir, sie ernähre sich ausschließlich von grünem Obst und Gemüse. Ich war total entsetzt und meinte, dass aber z.B. in rotem Gemüse auch „gute“ Inhaltsstoffe drin sind, wie z.B. Lycopin. Sie zeigte sich unbeeindruckt.

Ich muss sagen, ich messe träumen zwar keine große Bedeutung bei, aber gebe zu, dass ich bislang schon tendenziell eine Abneigung gegen grüne Smoothies hegte, denn meine Versuche mit Spinat oder Karottengrün waren alles andere als lecker (was vielleicht aber auch daran liegt, dass ich, ein bisschen übermotiviert, einfach zu viel verwendete) und bin auch ein bisschen vom Hype um die Smoothiefarbe genervt.

Dennoch fand ich es aus Ironiegründen ganz lustig, der Sache noch mal eine Chance zu geben und versuchte es an just jenem Morgen also mit Romana-Salat als geschmacklichen Gegenpol zum Obst. Und tadaaa, die Mischung schmeckte mir. Vielleicht gibt es da draußen ja noch mehr Skeptiker. Und selbst, wenn ich nach wie vor überzeugt davon bin, dass selbstgemachte Smoothies immer gesund sind, egal ob grün, gelb, lila oder rot, kann ein bisschen Abwechslung ja niemals schaden, daher gibt’s einfach mal das Rezept.

Grüner Smoothie

Für ca. 1 Liter benötigt ihr:

♥ 1 Mango

♥ 1 kleine Banane

♥ 1 Apfel

♥ 1 kleinen Romana-Salat (wie man sie im 2er oder 3er Pack bekommt)

♥ 250-350 ml Wasser

♥ Gewürze nach Wahl

Zubereitung:

1. Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden, zumindest sofern ihr keinen Hochleistungsmixer hat, der auch so etwas rückstandslos fein bekommt.

2. Mango mit einem Sparschäler schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und ggf. noch etwas zerkleinern.

3. Romana-Salat waschen, Strunk abschneiden und Salat quer zu den Blättern in Streifen schneiden.

4. Banane schälen, in ein paar Stücke brechen und zusammen mit dem anderen Obst und Gemüse in den Mixer geben. Bei 250 ml ist der Smoothie sehr dickflüssig, mit etwas mehr Wasser entsprechend weniger.

5. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch etwas Zimt oder Ingwer hinzufügen, ich fand es lustigerweise auch ohne zusätzliche Gewürze im Geschmack schon relativ „zimtig“. Das kann aber auch einfach daran liegen, dass ich Apfel und Banane im Müsli immer mit Zimt kombiniere und insofern einfach diese Assoziation da ist.

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