Buchvorstellung: Chloe’s Kitchen

Veganmofo

Chloe's Kitchen

Heute ist es nun endlich soweit: Nachdem ich euch bereits im Januar neugierig auf das Kochbuch Chloe’s Kitchen von Chloe Coscarelli (in den USA wohl so eine Art Attila Hildmann; in sympathsich) gemacht habe, stelle ich es euch nun heute endlich mal genauer vor. Zugegebenermaßen ist der Termin nicht ganz zufällig gewählt, denn genau heute ist das dritte Buch der erfolgreichen Köchin und Autorin erschienen, das den vielversprechenden Titel Chloe’s Vegan Italian Kitchen trägt und genau mein Ding ist (ich habe es vorbestellt und dann gleich bekommen).

Heute soll es nun aber um ihr Erstlingswerk gehen. Bereits beim ersten Durchblättern war ich absolut begeistert: Das Buch ist gut strukturiert, z.B. in Gemüsegerichte, Pastagerichte Fingerfood oder auch Cupcakes & mehr unterteilt, denn es umfasst neben Hauptspeisen auch Vorspeisen und Desserts sowie einige Basics der veganenen Küche. Auch praktisch: Ihre Menüvorschläge für verschiedene Anlässe wie ein Date, den Kindergeburtstag, den Feiertagsschmaus oder einfach eine Zusammenstellung für die Lunchbox.

Ein weiterer Pluspunkt sind die tollen Fotos, mit denen das Buch gestaltet ist. Zwar wird auf diesen nicht jedes einzelne Rezept präsentiert, doch die meisten kommen bebildert daher, was ich als sehr positiv empfinde, denn so kann ich mir das Endergebnis besser vorstellen und bekomme gleich Lust aufs ausprobieren. Zumindest theoretisch. Praktisch (ver)sammel ich zwar unzählige vegane Kochbücher in meinem Bücherregal, koche aber äußerst sporadisch auch mal was nach. Bessergesagt, so gut wie nie. Da ich allerdings mein Vorhaben, eine Rezension zu schreiben, endlich mal in die Tat umsetzen wollte, habe ich in den letzten Tagen einige Rezepte ausprobiert.

Vodka Noodles & Garlic Bread

Penne alla Vodka with the Best Garlic Bread in the World, S. 143 f.

Penne alla Vodka with the Best Garlic Bread in the World? Dieser vielversprechende Titel, der die Erwartungen ziemlich hoch hängt, machte mich neugierig. Seit Jahren schlummerte in unserem Schrank eine Flasche mit Wodka, denn pur trinken wir derart harte Alkoholika überhaupt nicht mehr. Da kam mir dieses Rezept gerade Recht! Ich habe mich für meine Verhältnisse recht nah ans Originalrezept gehalten, um dies bewerten zu können und war regelrecht begeistert. Wirklich ein sehr, sehr feines Gericht, der Alkohol verfliegt durch die lange Kochzeit, also keine Bange! Das Knoblauchbrot passte dazu auch ausgesprochen gut und war in der Zubereitung sehr einfach (das Brot ist nicht selbstgemacht, nur die Knoblauchbutter).

Toffee Bars

Sea Salt Toffee Bars, S 233 f.

Beim Anblick der Sea Salt Toffee Bars war es um mich geschehen. Die Kombination aus pappsüß und salzig ist genau mein Ding und bei der Zubereitungsankündigung konnte ich auch auf dem Gesicht meines Mannes ein breites Grinsen deutlich erkennen. Dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass das Ergebnis (deutlich mehr als auf dem Teller abgebildet) ziemlich schnell „vernichtet“ war. Die Zuckerschicht in der Mitte hätte noch ein bisschen länger karamellisieren müssen (ich war zu ungeduldig, die richtige Farbe wäre ähnlich der Dulce de Leche gewesen), aber lecker war’s natürlich trotzdem. Das Rezept ist ebenfalls recht einfach, aber schon Zeitaufwändig, da man jede der 3 Schichten separat abkühlen lassen und kühlstellen muss.

Burger

Double Double Drive-Thru Burgers

Zu guter Letzt habe ich heute dann die Double Double Drive-Thru Burgers ausprobiert, allerdings (Asche über mein Haupt!), nicht als doppelten Burger, da mir selbst ein einfacher immer schon auseinander fällt. Beim Belegen sieht das irgendwie immer harmloser aus als wenn man ihn dann in den Händen hat. War aber auch so sehr gut! Die Patties erinnern mich stark an meine Quinoa-Linsen-Bratlinge, die ich auch gerne für Burger nehme, statt Quinoa wird jedoch Tempeh verwendet. Besonders loben möchte ich noch ihre „Special Sauce“ auf Seidentofubasis (sie schreibt, man soll keinen eingeschweißten nehmen, aber es gibt ja hier soweit ich weiß nur diesen, daher wurde es doch der plus etwas normaler Tofu, den ich noch übrig hatte). Diese Burgersauce wird es jetzt sicherlich öfter geben, auch zu allen möglichen Kartoffelvarianten kann ich sie mir bestens vorstellen.

Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, denn alles, was ich bisher ausprobiert habe, hat super geschmeckt. Manchmal ist es etwas kompliziert, die Maßeinheiten umzurechnen, aber mit der Anschaffung von Cupmaßen (ich habe mir jetzt endlich welche bestellt), hat sich das auch erledigt. Ansonsten gibt es aber auch praktische Umrechnungstabellen.

Auf insgesamt 288 Seiten bietet das Buch 125 (wie man ja auf dem Cover breits sieht, nachgezählt habe ich nicht) abwechslungsreiche Rezepte. Chloes Kitchen ist im Atria Verlag – bislang nur auf Englisch – erschienen und kostet knapp 15 Euro.

Wer sich nun immer noch nicht ganz sicher ist, ob sie/er das Buch wirklich haben möchte, kann sich auf der Homepage von Chloe Coscarelli ein paar weitere Rezept-Einblicke verschaffen.

2 Gedanken zu „Buchvorstellung: Chloe’s Kitchen

  1. Pingback: Vegan Wednesday #109 | Essen. Leben. Leben lassen.

  2. Pingback: Vegan Wednesday #119 | Essen. Leben. Leben lassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s