Peanut Butter Cups

Veganmofo

Peanut Butter Cups #1

Seitdem ich die Reese’s Peanut Butter Cups das erste Mal probiert habe – das muss mit 15 gewesen sein, als eine gute Freundin, die in den USA gewesen war, welche mitbrachte – bin ich dieser süßen Köstlichkeit verfallen. Wer Erdnussbutter mag, wer Schokolade mag, der muss sie einfach mögen, achwas, lieben.

Leider bin ich danach, man mag es in Zeiten des Internets und der internationalen Supermärkte kaum glauben, nie wieder in den Genuss von Peanutbutter Cups gekommen, weshalb nur eines half: Selbermachen. Ich habe viele Rezepte verglichen, experimentiert, aber die ideale Kombination wollte erst gefunden werden. Ihr wisst bestimmt wie das ist: Wenn man erst einmal etwas so leckeres gegessen hat, ist man enttäuscht, wenn das Ergebnis davon abweicht, genauso, wie es bei Marshall (How I Met Your Mother) mit der Suche nach dem perfekten Burgerladen ist, den er einfach nicht mehr wiederfinden kann (wenn ihr die Folge nicht kennt: ist auch nicht so wichtig ;) ).

Nun bin ich aber meiner Meinung nach ans „Ziel“ gekommen und möchte das Ergebnis nur zu gerne mit euch teilen. Davor aber noch eine kleine Anmerkung zur Menge: Aus reinem Selbstschutz habe ich mit den angegebenen Zutaten nur 4 Peanut Butter Cups gemacht, denn sonst hätte ich tagelang gegessen und gegessen, so gab es für jeden von uns halt 2 (auch wenn ich heute natürlich bereue, dass es nicht mehr sind). Ihr könnt die Menge aber natürlich verdoppeln, vervierfachen, verzehnfachen, wie ihr mögt. Beachtet aber: Die selbstgemachten Schoko-Erdnuss-Träumchen verändern nach ein paar Tagen ihren Geschmack, ich weiß nicht genau woran das liegt, (ob an der Margarine?!), aber nach ca. 3 Tagen erinnert mich die Erdnussmasse plötzlich geschmacklich etwas an Hustensaft und das ist nicht nur, weil ich mich überfressen habe. Einmal schickte mir meine Mutter zu Weihnachten wunderbare Erdnusspralinen und als sie den Postweg überstanden hatten, war der Geschmack auch schon genauso, wie ich es von den Cups nach ein paar Tagen kenne *schnief*. Ihr solltet also nur „haushaltsübliche“ Mengen zubereiten, die ihr relativ schnell verbrauchen könnt, was bei solchen Leckereien aber nicht allzu schwer ist. Man muss es halt nur wissen und hat dann gleich eine Ausrede mehr, sie schnell aufzuessen. Auch nicht schlecht, oder?

Für 4 Peanut Butter Cups benötigt ihr:

♥ 20 g Alsan

♥ 25 g Puderzucker

♥ 45 g Erdnussbutter crunchy (ohne Palmfett)

♥ 2 vegane Spekulatius (im Sommer tun’s auch andere Kekse)

♥ 70 g vegane Zartbitterkuvertüre

♥ 1 TL mildes Rapsöl

♥ optional: Eine Verzierung nach Wunsch. Ich stehe z.B. auf kleine Salzbrezeln

Zubereitung:

1. Alsan, Erdnussbutter und Puderzucker bei niedriger Hitze in einem beschichteten Topf schmelzen lassen, gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Vom Herd nehmen.

2. Spekulatius mit den Händen zerbröseln oder alternativ Kekse auf ein Holzbrett legen, mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und mit einem Nudelholz darüberrollen. Die Stückchen sollen recht klein sein, aber zu genau müsst ihr es nicht nehmen.

3. Spekulatius unter die Erdnuss-Masse rühren.

4. Erdnussmasse gleichmäßig auf 4 Muffinförmchen in Standardgröße verteilen (wenn ihr euch mehr Arbeit machen wollt: Ihr könnt mit Pralinenförmchen auch Mini-Versionen fertigen) und für 45 Minuten ins Gefrierfach stellen.

Erdnussschicht

So kommt die Erdnussmasse aus dem Gefrierschrank!

5. Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen und das Rapsöl unter die Schokolade mischen.

6. Erdnussmasse aus den Muffinförmchen lösen. Nun gibt es 2 Möglichkeiten: Wenn ihr die Erdnussmasse bei den fertigen Peanut Butter Cups noch sehen wollt, gebt etwas Schokolade auf den Boden der Muffinförmchen, darauf die feste Erdnussschicht und bedeckt das ganze abermals mit etwas Schokolade. Dann habt ihr quasi eine Art Sandwich.
Möchtet ihr die gesamte Erdnussschicht mit Schokolade umhüllt, dann gebt ebenfalls ein bisschen Schokolade auf den Boden des Muffinförmchens, aber haltet es leicht schräg und dreht es dabei, sodass zusätzlich eine Art Rand entsteht, der ca. so hoch sein sollte wie die Erdnussschicht dick ist (s. Foto). Danach geht es genauso weiter wie in Variante 1: Peanut Butter obendrauf und mit Schoki abdecken.

Schokoboden

Schokoboden mit Rand für Variante 2

7. Falls ihr eine Verzierung möchtet, auf die noch feuchte Schokoladendecke legen.

8. Geduld haben. Die Schokoladenschicht sollte nun – am besten bei Raumtemperatur – fest werden. Wie schnell dies geht, hängt von den Temperaturen ab. Bei wärmstem Sommerwetter solltet ihr sie in den Kühlschrank tun und kurz vorm Essen rausholen.

Peanut Butter Cups #2

nach dem Trocknen…

9. Zum Essen vorsichtig aus den Muffinförmchen lösen! Fertig sind die veganen Peanut Butter Cups im Reese’s Stil.

Peanut Butter Cup Querschnitt

Es hat übrigens nichts mit dem bald beginnenden Münchner Oktoberfest zu tun, dass die Verzierung so Wiesn-mäßig ausfällt. Ich finde die Kombination aus salzig und süß einfach nur unschlagbar. Süß aussehen tut’s außerdem. ;)

6 Gedanken zu „Peanut Butter Cups

  1. EinhornLiebä

    Wooooow das hört sich einfach nur so wahnsinnig lecker an! :D
    Bei deinen Fotos habe ich wirklich oft das Bedürfnis ins Bild zu springen und abzubeißen ;)
    Ich hab dich jetzt auch zu meinem Blogroll hinzugefügt, ich stöber einfach so gerne hier herum! :)

    Antwort
    1. Miss Diamond Autor

      Hey,

      das ist aber lieb von dir, ich werde hier ganz rot hinterm Schreibtisch vor lauter Komplimenten :)
      Freut mich, dass es dir gefällt, ich würde dir ja welche nach Panama schicken, aber dort kämen sie wohl als klebrige Suppe an. Eher nicht so gut…

      Ich wünsche dir noch tolle Semesterferien und viel Spaß im Warmen!

      Alles Liebe
      Natalie

      Antwort
  2. Pingback: Vegan Wednesday #108 | Essen. Leben. Leben lassen.

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