Spinatnudeln

Spinatnudeln #1

Ich bin so ein Mensch, der meist auch bei bestem Sonnenschein-Wetter herzhafte Gerichte verdrücken kann. Dieses Gefühl, dass mir zu warm für eine Hauptmahlzeit ist und ich stattdessen nur Wassermelone und Smoothies zu mir nehmen möchte, kommt zwar vor, ist aber äußerst selten. Da mir aber bewusst ist, dass gerade eher weniger die Saison für „schlotzige“ (=cremig, sämig…) Saucen ist, habe ich mein aktuelles Lieblingsessen noch ein bisschen zurückgehalten.

Seitdem ich mich vor ein paar Jahren das erste Mal an die Zubereitung von frischem Spinat gemacht habe – ich frage mich warum, eigentlich ist das sooooo einfach – gehört er zu meinen Kühlschrankbasics. Als es vor ein paar Wochen so heiß war und ich zwar Lust auf Essen, nicht aber auf Kochen hatte, verweilte er allerdings ganz schön lang in unserer Küche, so dass ich mich dann doch mal an den Herd stellen musste, um nicht ein paar Tage später Blätter-Brei aus dem Gemüsefach entfernen zu dürfen.

Da Lasagne definitiv zu aufwändig erschien und auch Pizza recht lange gedauert hätte, fiel die Wahl also auf ein schnelles Nudelgericht. Seither gibt es die Spinatnudeln fast einmal wöchentlich und weil sich das Sommerwetter nun zumindest für dieses Wochenende in die Herbstferien verzogen hat, teile ich es nun doch schon mit euch.

Spinatnudeln #2

Für 2-3 Portionen benötigt ihr:

500 g frischen Spinat

200 ml pflanzliche Sahne

1/2 TL Salz

1/3 TL Pfeffer

1 TL Erdnussbutter

1 Schuss Agavendicksaft

1 Zehe Knoblauch

220 g Farfalle

ca. 15 Cherrytomaten

25 g Pinienkerne

Zubereitung:

1. Spinat waschen, in einengroßen Topf geben und mit reichlich kochendem Wasser übergießen, so dass der Spinat vollständig bedeckt ist. Den Deckel schließen und ca. 7 Minuten ziehen lassen.

2. Schmetterlingsnudeln derweil mit Salzwasser aufsetzen und bissfest garen. Beiseite stellen.

3. Die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne anrösten und dabei gelegentlich umrühren. Nach ca. 5 Minuten sind sie schön goldbraun.

4. Spinat abgießen, gut abtropfen lassen und 2, 3 Minuten zusammen mit der Sahne und dem Knoblauch aufkochen lassen. Herdplatte ausschalten, Topf jedoch auf der Herdplatte stehen lassen. Erdnussbutter und Agavendicksaft hinzufügen.

5. Cherrytomaten waschen, halbieren und zusammen mit den Schmetterlingsnudeln zur Spinatsauce geben. Ca. 3-5 Minuten ziehen lassen (zwischendurch rühren, so dass alle Nudeln reichlich Sauce aufsaugen können). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Pinienkernen auf tiefen Tellern anrichten. Bon Appetit.

 

 

11 Gedanken zu „Spinatnudeln

  1. Angie

    Ich mag warme, herzhafte Gerichte auch bei jedem Wetter, gilt aber auch für kalte wie Eis :D

    Zu deiner Frage zu meinen Topfentaschen: Ich würde es mal mit dem abgetropften Sojagurt versuchen, sollte schon klappen.

    Und weil du wissen wolltest ob die Schrift auf meinen Rohkosttortenfoto aus Photoshop ist: Nein, ist eine Freefont. Ich bearbeite meine Fotos nur mit Picmonkey.com, da ist die Schrift integriert.

    LG Angie

    Antwort
    1. Miss Diamond Autor

      Ohja, Eis geht bei mir auch immer :)

      Prima, dann probiere ich das fix aus, so lange es noch frische Himbeeren gibt…vielen Dank.

      Und danke auch wegen der Schrift. Ich hatte neulich die Chance, kostenlos bei einem Fotoshop-Kurs teilzunehmen und hatte mir danach die Demo-Version runtergeladen. Daher war ich neugierig. Normalerweise verwende ich aber GIMP.

      Viele Grüße
      Natalie

      Antwort
      1. Angie

        Eine ganze Rosine gleich? Du bist aber schon radikal, ich dachte so an 1/16 zu Anfang ;)

        Gimp verwende ich auch manchmal, ist mir aber oft einfach zu kompliziert, muss ja schnell gehen mit einem kleinen Mampfi im Arm. Picmonkey find ich da echt klasse, ist aber halt nicht sehr professionell.

      2. Miss Diamond Autor

        Bei 1/16 wird’s so langsam ein bisschen gefährlich beim Zerschneiden. Aber geschmacklich wärs vielleicht besser, nicht ganz so wagemutig vorzugehen…eine ganze Rosine, mensch, wo hatte ich da nur meinen Kopf?! ;)

        Picmonkey kannte ich bisher noch gar nicht, schau ich mir aber mal an. Deine Fotos finde ich übrigens sehr chic :)

  2. Ines

    „Richtiges“ warmes Essen mag ich auch praktisch bei jeder Temperatur :) und frischer Spinat find ich auch super :) wobei ich den in letzter Zeit ein bisschen vergessen hatte, weil er immer gleich den halben Kühlschrank füllt.

    Antwort
    1. Miss Diamond Autor

      Stimmt, dass Spinat so viel Volumen hat, ist wirklich etwas unpraktisch. Wir witzeln auch immer, dass wir einen Kühlschrank bräuchten, der zu 3/4 aus Gemüsefach besteht. Unpraktischerweise hatte ich sogar 1 ganzes Kilo gekauft, die Hälfte für Smoothies und die andere für die Nudeln. Dann kamen noch Reste von einer Grillparty hinzu und schon konnten die Lebensmittel nur noch mithilfe von Kühlschranktetris gelagert werden. Und wenn man dann fertig ist, fällt einem ein, dass man etwas von ganz hinten braucht ;)

      Antwort
  3. unsinnrezepteravenclaw

    Das sieht seeehr lecker aus! Wie viel frischen Spinat braucht man denn für eine Portion wie auf dem Teller? Ich denke mal, dass der ja zusammenfällt, wenn man ihn kocht, aber um wie viel etwa? ^^ Nachher kaufe ich für 10 Personen und sitze eine Woche lang am gleichen Essen… :D

    Antwort
  4. Pingback: Ist das genial oder perfekt? 😻💙😻💙😻 – unsinnrezepteravenclaw

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