Panierte Sojanuggets mit Mangochutney

Sojanuggets #2

Heute überrasche ich euch mit einem schockierenden Geständnis: Ich hatte bis vor kurzem noch nie in meinem Leben paniert. Krass, was? Und das aus dem Munde einer Foodbloggerin…

Doch neulich ergab sich endlich die Gelegenheit dazu, als ich Sojamedaillons zum Testen zugesandt bekam und dann vor der alles bestimmenden Frage stand: „Was koche ich heute?“ (man stelle sich dazu dramatische Musik, Trommeln kommen auf jeden Fall darin vor, zur Untermalung vor). Plötzlich stieg vor meinem inneren Auge das Bild von panierten Minischnitzelchen oder auch riesigen „Fakechicken-Nuggets“ auf. Tamdamdamdaaam!

Da ich Lust auf eine fruchtige Sauce dazu hatte, versuchte ich mich wagemutig an einem Mangochutney, das in bester Anfängerglück-Manier – denn mein erstes Chutney war es ebenfalls – so gut gelang, dass ich mit waren Lobeshymnen bedacht wurde, wenn ich das zufriedene Gemurmel während des Essens richtig gedeutet habe. Mir schmeckte es jedenfalls sehr gut, sowohl zu den Nuggets als auch abends aufs Brot. Daher kann ich es wohl verantworten, euch beide Rezepte zu geben ;)

Zutaten für 2 hungrige Personen:

Für die Nuggets

♥ 10 Sojafilets

1 TL Gemüsebrühe

♥ 50 ml Wasser

♥ 35 g Mehl

♥ 1 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1 TL Agavendicksaft

1 TL Knoblauchpulver

8 EL ungesüßte Cornflakes

6 EL Paniermehl

optional: für spezielle Geschmacksrichtungen Paprika, Curry etc. dazugeben

etwas Öl zum Braten

Fürs Chutney

Saft von 1/2 Zitrone

1 geh. EL Zucker

1 Mango

1 Zwiebel

100 ml Wasser

1/2 TL Zimt

1/3 TL Salz

1/2 TL Knoblauchpulver

1/2 TL Paprika edelscharf

Zubereitung:

1. Sojamedaillons mit heißer Gemüsebrühe übergießen und 20-30 Minuten ziehen lassen

2. Derweil für das Chutney Mango und Zwiebel schälen und in kleine Stückchen würfeln.

3. Zitrone auspressen und zusammen mit dem Zucker zu einem Sirup aufkochen lassen. Dann die Zwiebeln hinzufügen und gelegentlich umrühren. Nach 2 Minuten Mango ebenfalls hinzufügen. So lange unter gelegentlichem Rühren auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Masse etwas eingedickt ist (ca. 15. Minuten).

4. Ist die Flüssigkeit fast verdampft, Wasser hinzufügen und nochmals weiterköcheln lassen. Rühren nicht vergessen, da es sonst anbrennen könnte (aus persönlicher Erfahrung rate ich besonders von zu intensiven Whatsapp-Gesprächen ab…zum Glück konnte ich es aber noch retten…) Insgesamt stand das Chutney ca. 25 Minuten auf dem Herd, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war. Zum Schluss die Gewürze hinzufügen und alles gut durchmengen. Abkühlen lassen.

5. Inzwischen die Gemüsebrühe der Medaillons durch ein Sieb abgießen, Sojastücke kurz mit Wasser abspühlen. Dann jeweils ein Stück mithilfe der Handballen bestmöglich ausdrücken, um es von Wasser befreien. Mit allen Medaillons so verfahren. Beiseite legen.

6. Zum Panieren der Sojaschnetzel zunächst Wasser, Mehl, und Agavendicksaft mit den Gewürzen glattrühren.

7. Cornflakes in einem Mörser etwas zerstoßen und mit dem Paniermehl mischen. Auf einem Teller ausstreichen.

8. Nun die Sojamedaillons in der Wasser-Mehlmischung wenden (wenn sehr viel kleben bleibt, mit den Fingern wieder etwas abstreichen) und anschließend in den Panade welzen.

9. Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe heißwerden lassen. Sojamedaillons ca. 3 Minuten pro Seite anbraten. Wer möchte, kann sie natürlich auch frittieren, aber wir haben kein entsprechendes Gerät zur Verfügung und ein bisschen gruselt’s mich eh davor, selbst zu frittieren. Ich sehe schon Fettspritzer allover und hatte ein traumatisches Erlebnis als Kind, als meiner Mutter mal Fett in die Augen spritzte (zum Glück aber nichts weiter passiert…). Muss jedenfalls nicht sein.

10. Nuggets zusammen mit dem Mangochutney und einer Beilage nach Wahl anrichten.

Sojanuggets

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