Erdnusskuchen oder: It’s peanut butter jelly time!

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Geburtstagskuchen_extravegant #1

Die liebe Jess von Cookie Ninja hat dazu aufgerufen, ihren zweiten Bloggeburtstag gebührlich zu zelebrieren. Und was darf bei einer guten Party natürlich auf gar keinen Fall fehlen? Richtig: gutes Essen! Damit auch eine schöne bunte Tafel zusammenkommt, hat sie eine tolle Aktion auf die Beine gestellt: In drei Kategorien (Simple vegan, Festive vegan und Sweet vegan) heißt es nun kochen und backen was das Zeug hält. Als  Belohnung gibt es sogar etwas zu gewinnen. Allerdings bleiben euch dafür nur noch wenige Stunden, die Aktion endet nämlich heute um 23:59. Die Aktion wurde inzwischen bis zum 10.09.2014 verlängert.

Ich bin natürlich mal wieder super spät dran – wie immer. Ich habe allerdings auch erst recht kurzfristig von der Aktion erfahren und muss gestehen, bei den Temperaturen in letzter Zeit nicht ganz so viel Lust auf einen Platz in meiner Küche gehabt zu haben. Auch wenn ich normalerweise – gut, das überrascht wahrscheinlich niemanden wirklich – sehr gerne koche, war mir nicht so ganz danach, die „Herdplattenheizung“ anzuschalten.

Zum Glück gibt’s da ja noch die Kategorie „Sweet Vegan“. Also setzte ich mich mit gekreuselter Stirn auf mein Sofa und ging in meinem Kopf ein paar Ideen durch. Die Kalorien, die ich beim Überlegen und ihr beim Lesen dieses Beitrags verbraucht habe/habt, kann ich mit dem Ergebnis zum Glück wieder ausgleichen. Auf die Festtagstafel stelle ich: „Peanutbutter-Jelly-Torte“.

Erdnussbutterkuchen #2

Für einen Kuchen (mit 20 cm Durchmesser) benötigt ihr:

Für den Kuchenteig

150 g Erdnussbutter (Zimmertemperatur)

100 g Apfelmark

150 ml Pflanzenmilch

140 g Zucker

250 g Mehl

1 TL Backpulver

50 g Marzipan

100 g gehackte Erdnüsse (ungesalzen)

Für die Füllung

3 großzügig gehäufte EL Marmelade (z.B. Erdbeer)

Fürs Frosting

80 g Erdnussbutter (Zimmertemperatur)

3 EL Sojajoghurt

2 EL Agavendicksaft

Für die Deko

Geleefrüchte

alternativ/ergänzend feingehackte Mr. Tom Riegel oder Erdnüsse

Außerdem

etwas Öl und Mehl für die Form

Zubereitung:

1. Form fetten und bemehlen. Beiseite stellen.

2.Erdnüsse schälen, bis 100 g beisammen sind. Anschließend mithilfe eines Wiegemessers oder der Küchenmaschine Erdnüsse hacken/zerheckseln, jedoch nicht zu klein. Wir wollen „crunchy-gen“ Erdnusskuchen. Aber dazu später, erst einmal Erdnussstückchen beiseite stellen.

3. Erdnussbutter, Apfelmark und Zucker in einer großen Schüssel glatt rühren. Nach und nach die pflanzliche Milch einrühren.

4. Mehl ebenfalls schrittweise in die feuchten Zutaten sieben und gut verrühren. Backpulver mit einer kleinen Menge vermengen, bis es schäumt und in den Teig mischen.

5. Marzipan mit einer groben Reibe zerkleinern und zusammen mit den Erdnussstückchen in den Teig geben.

6. Teigmischung in die vorbereitete Backform geben und ca. 45 Minuten bei 180° C backen.

7. Während der Kuchen im Ofen verweilt, Erdnussbutter, Agavendicksaft und Sojajoghurt glattrühren. Mischung in den Kühlschrank geben.

8. Kuchen nach der Backzeit erkalten lassen.

9. Kuchen horizontal halbieren. Den „Deckel“, ggf. mithilfe eines Tortenhebers, abheben. Die untere Hälfte auf einem Kuchenteller platzieren und großzügig mit Marmelade bestreichen. Nun die obere Kuchenhälfte wieder darauf setzen.

10. Frosting auf den Kuchen streichen. Mit Geleefrüchten und/oder zerhäckselten Erdnüssen/Mr. Tom Riegeln bestreuen.

Erdnussbutterkuchen #1

Geburtstagskuchen_extravegant #2

Nun wünsche ich noch einen wundervollen Bloggeburtstag und weiterhin viel Freude beim Feiern! Und natürlich guten Appetit, falls ihr die Torte nachbacken wollt.

3 Gedanken zu „Erdnusskuchen oder: It’s peanut butter jelly time!

  1. Ines

    Gute Idee, die Fettkomponente im Teig mit Erdnussbutter zu bestreiten. Dann hat man gleich doppelt den Erdnussgeschmack dabei!

    Antwort
    1. Miss Diamond Autor

      Liebe Ines,

      danke! Dass ich unbedingt Erdnussbutter in den Teig machen muss, war für mich klar, aber beim Zusammenbasteln des Rezepts überlegte ich irgendwann, was wohl an Öl reinsollte. Mir fiel aber ziemlich schnell auf, dass das ja unsinnig ist, weil die Erdnussbutter schon so viel Fett enthält. Viel mehr, als ich normalerweise für Kuchen nehme, denn eigentlich versuche ich immer, etwas sparsam mit Fetten umzugehen und stattdessen lieber den Anteil von Apfelmus zu erhöhen.

      Alles Liebe
      Natalie

      Antwort
  2. Pingback: Selbstgemachte Erdnussbutter | Essen. Leben. Leben lassen.

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