Rhabarbermuffins

Für alle, denen ich gestern Lust auf Süßes gemacht habe, die aber befürchtet haben, schon beim Durchlesen der Baklavazutaten mindestens einskommadrei Kilo zugenommen zu haben, habe ich jetzt eine etwas weniger nahrhafte Leckerei aus dem Backofen. Denn eins ist natürlich klar: Auch, wenn ich momentan Kalorien zähle, um überhaupt wieder ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel ich wovon am Tag zu mir nehme (mir geht es dabei auch um die Aufschlüsselung nach den einzelnen Nährstoffen), die kulinarischen Freuden mag ich mir nicht gänzlich nehmen lassen, auch wenn es eigentlich gar nicht beabsichtigt war, ein halbwegs figurfreundliches Rezept zu entwickeln.

Eigentlich wollte ich meinem Mann einfach nur eine Freude machen, denn er stand am Wochenende mit großen Augen vor dem Rhabarber, den es nun endlich wieder gibt. Ursprünglich hatte ich die Zubereitung eines Hefe-Streusel-Kuchens mit richtig schön Vanillepudding beabsichtigt, doch weil er diese Woche so viel unterwegs ist, schlug ich die Muffins vor, denn die lassen sich ohne Matschalarm in der Brotbox transportieren.

Ich suchte gar nicht erst im Internet, sondern kombinierte ein Apfelkuchen und ein Muffinrezept für Puristen oder Langeweiler (eben ohne alles, einfach nur Teig mit Teig und noch mehr Teig). Mit dem Endprodukt ist mein Liebster, wie ich an der sinkenden Muffindichte in unserem Kühlschrank erkennen kann auch zufrieden, weshalb ich euch dieses samt Rezept präsentieren möchte. Man beachte übrigens die österliche Serviette, denn auch wenn ich kein wirklicher Osterfan bin und mein Blögchen daher momentan nicht vor kreativen Osterrezepten übersprudelt, so wollte ich wenigstens 3% Osterstimmung erzeugen. Hat’s geklappt? Na bitte ;) Nun aber zum Wesentlichen:

Rhabarbermuffins

Für ca. 24 Muffins benötigt ihr:

♥ Etwa 700 g Rhabarber (geschält gewogen)

♥ 100 g + 50 g Zucker (zum Zuckern des Rhabarbers)

♥ 185 g Apfelmus

♥ 60 g Öl

♥ 100 g gehackte Haselnüsse/Mandeln

♥ 40 g Sojamilch

♥ 250 g Mehl

♥ 1 Tüte Backpulver

Zubereitung:

1. Rhabarber schälen, kleinschneiden, zuckern (mit 50g) und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Am nächsten Tag Zucker, Apfelmus, Öl und Haselnüsse in einer großen Schüssel miteinander vermengen.

3. Mehl nach und nach in die Schüssel geben und mit den anderen Zutaten verrühren.

4. Sojamilch in ein kleines separates Schüsselchen geben und das Backpulver darin auflösen (ich habe gemerkt, dass es so viel besser geht und man so definitiv keine Klümpchen im fertigen Kuchen hat). Ebenfalls in die große Schüssel geben und unterrühren.

5. Nun die Rhabarbermischung aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Teig vermischen.

6. Zwei Muffinbleche mit Papierförmchen auskleiden (natürlich könnt ihr euch die Papierförmchen auch sparen, wenn ihr wollte, dann solltet ihr die Form aber zusätzlich noch fetten/ölen) und den Teig gleichmäßig verteilen. Falls ihr kein Muffinblech habt, solltet ihr am besten zwei Papierförmchen ineinanderstecken, sonst werden sie durch das Gewicht des Teigs ziemlich „formlos“. Alles bei 180° backen bis der Teig durch (Stäbchenprobe!) und sie schön bräunlich werden, was bei meinem Backofen ca. 45 Minuten gedauert hat.

7. Abkühlen lassen und nach Wunsch noch mit ein wenig Puderzucker bestäuben.

Ohne „Topping“ hat ein Muffin übrigens ca. 120 kcal, was ich interessehalber mal ausgerechnet habe und eigentlich voll in Ordnung finde. Das nächste Mal probiere ich vielleicht mal Xucker aus, aber der ist ja sooo frustrierend teuer…

 

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