Süßkartoffelauflauf

Ich weiß nicht so genau, ob es die Farbe ist: Orange. Bei Kleidung, Einrichtung oder Deko tendieren sowohl meine bessere Hälfte als auch ich jetzt nicht sonderlich zu diesem Signalfarbenmix aus Gelb und Rot. Bei Nahrungsmitteln mit dieser Farbe dagegen können wir scheinbar nicht widerstehen. Schon des Öfteren habe ich hier halbsentimental meine Liebe zu Kürbissen beschworen und nun ein weiteres Geständnis: Süßkartoffeln sind wir ebenso zugetan  (sorry, Kürbis, ich bin wohl doch nicht monogam, es liegt nicht an dir!).

Nun gut, es wird Zeit, nach diesen schockierenden Wahrheiten mal Tacheles zu reden: Als wir letztes Wochenende im Biomarkt Süßkartoffeln sichteten, wurden diese ohne groß zu zögern eingepackt, weil ich wusste, dass mir da schon irgendein Verwendungszeck einfallen würde. Da ich sie nicht „Thanksgiving-like“ zubereiten wollte, wie ich es aus einem amerikanischen Kochbuch kenne, musste eine Alternative her, so viel war klar. Diese fand sich in Form einer Abwandlung von einer Abwandlung eines unveganen Kartoffelgratin-Rezeptes, das ich vor einigen Jahren mal bei Chefkoch gesichtet hatte.

Normalerweise mache ich „so“ immer mein normales Kartoffelgratin, aber auch, wenn Süßkartoffeln und Kartoffeln nicht viel mehr gemein haben, als einen signifikanten Namensbestandteil, so lassen sie sich zumindest beide in hauchdünne Scheiben schneiden, was will man mehr? ;)

Natürlich, dass es gut schmeckt, werdet ihr jetzt denken, und daran machen wir uns selbstverständlich gleich auch noch:

Süßkartoffelauflauf

Für 2-3 Personen (als Hauptgericht) oder 4-6 Personen (als Beilage) benötigt ihr:

♥ ca. 600 g Süßkartoffeln

♥ ca. 400 g Kartoffeln (ihr könnt natürlich auch nur Kartoffeln oder Süßkartoffeln verwenden)

♥ ca. 350 ml Hafersahne oder 250 ml Hafersahne + 100 ml Sojamilch + 1 TL Zitronensaft

♥ 2 Knoblauchzehen (die sind für den Geschmack echt wichtig, finde ich, sorry)

♥ 1-1 ¼ TL Salz

♥ ¼ TL Rosmarin

♥ Optional: etwas veganen Reibekäse

Zubereitung:

1. Süßkartoffeln und Kartoffeln schälen und in sehr dünne (ca. 2-3 mm dünne) Scheiben schneiden. Alternativ könnt ihr sie natürlich auch mit einer Küchenreibe hobeln, mit der Kreissäge könnte es schwieriger werden, aber auch da bin ich für Erfahrungsberichte offen (ich nehme nicht an, das Kinder anwesend sind, falls doch: DAS WAR NATÜRLICH NUR EIN SPAß!!!) da ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt ;)

2. Platziert die Kartoffelmischung in einem Topf und übergießt sie mit der Sahne bzw. dem Alternativ-Mix und erhitzt alles auf mittlerer Stufe des Herdes. Lasst die Mischung zirka 6 Minuten köcheln. Immer mal wieder umrühren.

3. Währenddessen könnt ihr die Knoblauchzehen schon mal schälen.

4. Wenn die 6 Minuten um sind, Knoblauch in den Topf pressen (falls ihr keine Presse habt, könnt ihr diesen natürlich auch feinhacken), Salz und Rosmarin ebenfalls hinzufügen und noch weitere 2, 3 Minuten köcheln lassen.

5. Jetzt müsste die Flüssigkeit etwas eingedickt und cremig sein. Falls erwünscht, noch mit veganem Reibekäse vermengen, alles in eine Auflaufform verteilen und für ca. 25-30 Minuten bei 180-200 °C backen.

Et voilà. Wir mögen es so gerne, dass wir es heute, also binnen 3 Tagen, gleich ein zweites Mal zubereitet haben. Wer es nicht pur verspeisen möchte, kann es natürlich auch als Beilage genießen.

Süßkartoffelauflaufportion

 

 

Ein Gedanke zu „Süßkartoffelauflauf

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