Vegane Kosmetik oder: ist mein Name etwa Hase?

Auch wenn ich, wie ich in einem früheren Post schon mal erwähnt habe, wohl nicht gerade zu den Personen gezählt werden kann, die man ganz in denglisch-neumodischer Manier als „Beauty-Junkie“ bezeichnet, greife ich doch stets auf ein kleines, aber feines Repertoire an Pflege- und Kosmetikprodukten zurück. Wenn ich mal eine Linie, Marke oder Produktreihe entdeckt habe, die mich zufrieden stellt, bin ich ganz froh darüber und tendiere auch nach dem Aufbrauchen häufig wieder zu den gleichen Artikeln. Klar, probiere ich zwischendurch auch mal was neues aus und ab und zu gehe ich dann, wenn mir der Sinn mal wieder nach etwas ganz besonders Aufregendem steht, sogar auf Beautyblogs stöbern, um die Drogeriefiliale erster Wahl schließlich ein paar Tage später, mit dem neuesten Lippenstift oder einer neuen Creme ausgestattet, wieder zu verlassen. So weit, so gut. Oder auch nicht. Denn mein System basiert natürlich gewissermaßen darauf, dass eine Marke, die heute tierversuchsfrei und vegan produziert, dies morgen auch noch tun wird. Doch bei dieser Rechnung hatte ich leider bestimmte Variablen, wie etwa den chinesischen Markt, der der die Durchführung von Tierversuchen im Rahmen von Produktzulassungen voraussetzt, zunächst nicht berücksichtigt. Diese machten dann die Bestimmungen für den europäischen Markt irgendwie hinfällig und Marken wie Paul Mitchell zeigten, dass man Alternativen hat (eben in Form einer Distanzierung des chinesischen Marktes).

In meiner grenzenlosen Hoffnung (manche würden es vielleicht auch Naivität nennen) in DIE GUTEN, war ich davon ausgegangen, dass die Gefahr (der verkauften Werte) bei Naturkosmetikfirmen nicht ganz so groß sei. Hmmmm. Was passierte wohl als nächstes?

Doch zunächst noch mal einen Schritt zurück. Nachdem ich – geflasht von all den ungewohnten Eindrücken, Anforderungen und Umstellungen – als Neu-Veganer froh war, auf vereinzelten Artikeln vegane Label zu entdecken und dachte, ich könne alles konsumieren, das als „vegan“ gekennzeichnet war, wurde ich mit der Zeit darauf hingewiesen, dass es durchaus noch eine Steigerung von vegan gebe, eben „veganer“. So sei Alverde etwa nicht uneingeschränkt vertretbar, da in den Dalli-Werken produziert werde und die schließlich auch Tierversuche durchführen/in Auftrag geben würden. Den genauen Zusammenhang habe ich ehrlichgesagt bis heute nicht ganz verstanden und muss gestehen, eben weil mir nicht ganz klar ist, in welcher Verbindung beide zueinander stehen, deshalb auch immer noch auch Alverde-Produkte zurückzugreifen (für gut recherchierte Klärungsversuche bin ich aber immer offen!)

Mit der Zeit kaufte ich aber ohnehin immer lieber Santé und lavera (ein Shampoo von Alverde war meinen Haaren mal nicht allzu gut bekommen, sie wurden gleichzeitig strohig und fettig und als ich las, dass viel Alkohol darin enthalten sei, wechselte ich den Übeltäter – schäm dich Shampoo, in die Ecke mit dir!). Gerade die B12 Zahnpasta von Santé habe ich gerne verwendet, da ich zwischenzeitlich auch arge Probleme mit den diesbezüglichen Blutwerten hatte und ganz froh war, einen Ausgleich gefunden zu haben.

Vor ein paar Monaten las ich plötzlich (ich glaube, ich war durchs Stöbern in einem Kleiderkreisel-Thread darauf aufmerksam geworden), dass Santé nun auf dem chinesischen Markt vertreten sei. Ich stieg nun vollständig um auf lavera, um dann ein paar Wochen später zu erfahren, dass die inzwischen aber ebenfalls in den chinesischen Markt eingestiegen seien. Und da war es plötzlich, dieses Gefühl, der Hase zu sein, ihr wisst schon, der aus der Geschichte mit dem Hasen und dem Igel, der immer zu langsam ans Ziel kommt (denkt er zumindest). Immer, wenn ich mich mit einem Produkt arrangierte, wurde es kurz darauf „unkomsumierbar“. Zumindest in der Öffentlichkeit. Ich habe aus Mangel an bekannten Alternativen dann nämlich einfach doch weiterhin Zahnpasta von Alverde oder lavera verwendetet, während ich fleißig und ein bisschen ratlos nach bezahlbaren Alternativen suchte. Die Frage, die sich mir selbst essentechnisch  nie gestellt hatte, („Was kann man als Veganer bloß noch essen?“), bezogen auf Pflege und Kosmetika stellte sich genau diese Problemstellung nun ein. Und auch, wenn es sich dabei selbstverständlich nicht um die wichtigste Sache der Welt handelte, aber es stellte sich eine gewisse Planlosigkeit und Unbeholfenheit ein, die mir einen Dämpfer versetzte. Und während ich so am überlegen und aushandeln (mit meinem Gewissen) war und schon erwog, doch auf teure Produkte umzusteigen………

Too make a long story short und weil mein Tag echt anstrengend war und ich Happy Ends mag: Als ich mich gestern bei Once Upon a Cream durchklickte, stieß ich plötzlich auf die erfreuliche Nachricht, dass beide Marken dem chinesischen Markt nun wieder den Rücken zugekehrt hätten. Ich selbst hätte das sicherlich erst in ein paar Monaten mitbekommen – wenn überhaupt. Ich hoffe (und ich hoffe, diese Hoffnung stellt sich nicht als naiv heraus), dass es sich dabei um ein positives Signal handelt und dass es ihnen noch andere Marken gleichtun werden. Daher bin ich erst einmal zum Einkaufen gehüpft und habe mir ein Produkt gekauft, um das ich die letzten Wochen schon herum getänzelt bin. Vielleicht schreibe ich da die Tage auch mal etwas zu. Immer mal was Neues ;)

Wie ist das bei euch? Wie streng seid ihr beim Konsumieren im Allgemeinen und bei Kosmetik im Speziellen? Habt ihr eine Lieblingsmarke (für Tipps bin ich immer dankbar)

15 Gedanken zu „Vegane Kosmetik oder: ist mein Name etwa Hase?

  1. MamaMia

    Aaaah….. es tut soo gut zu lesen das ich mit meinen Gedanken, die mich beinahe manchmal schon verrückt machen, doch nicht alleine bin auf dieser Welt!
    Diese ewigen Dilemma, das man irgendwie von einem immer aufs nächste kommt und das Gefühl hat sowieso nie alles richtig machen zu können.
    (Siehe meinen Beitrag: Pflanzlich, zuckerfrei, regional, saisonal, plastikarm.. ach ja:gesund…sonst noch was?)
    Ich fange nun auch erst an mich mit der Kosmetik-Thematik etwas genauer zu befassen , meinen Freund nervt das schon so (Allesesser dem das alles wurscht ist) er sagt ich komme immer auf was „Neues“ und das hört sowieso nie auf, man kann es eh nie richtig machen deswegen ist es ihm lieber gleich egal.
    Bitte?
    DANKE das es Leute wie Dich gibt und ja:Du bist nicht allein.
    Wir sind glaub ich eine ganze Hasenherde, hoppeln so dahin und versuchen immerhin es besser zu machen.
    Ich würde mal sagen hier ist eindeutig schon der Weg das Ziel! hihi
    Liebblingsmarke hab ich übrigens keine, das Lavera Deo das ich kürzlich gekauft habe brauche ich schon noch auf, werde dann aber dennoch auch Lavera und Sante vermeiden (wer weiß ob das stimmt das es nun so plötzlich wiede randers sein soll)
    Außrdem hab ich imme rnoch kein Anti-Schuppen-Shampoo gefunden das bei mir hiolf taußer Head&Shoulders, darum kaufe ich es immer noch und hab so eins chlechtes GEwissen deshalb, mag abe rauch nciht mit schuppigen Haaren rumlaufen.
    Da sind sie also, diese Dilemma, unsere Ständigen Begleiter.
    Aber schön das wir wenigstens ein Gewissen haben und uns Gedanken darüber machen im Gegenzug manch anderer. Ist doch auchs schon was oder nicht?
    GLG, MamaMia

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo MamaMia,

      wooow, was für ein langer Kommentar! :) Ich bin froh, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin, aber in Anbetracht der großen Komplexität beim Konsumieren, hatte ich mir das schon gedacht. Danke für den Hinweis mit deinem Artikel, den werde ich auch noch lesen. Zu Beginn, hatte ich auch schon mal über etwas ähnliches gebloggt. Wenn man ein wenig bewusster konsumieren will, dann wird man ja mit unheimlich viel konfrontiert, eben wie du ja in der Artikelüberschrift schon andeutest, mit plastikfrei, palmölfrei etc. und dann kann ich es schon verstehen, dass viele Menschen vor lauter Abschreckung vor den extrem hoch gesetzten Zielen das Weite suchen, sich unter Druck gesetzt fühlen und es gar nicht erst versuchen.
      Dein Satz „Der Weg ist das Ziel“ trifft es glaube ich ziemlich gut. Ich denke auch, dass es niemand gelingen kann, wirklich einen „veganen Endpunkt“ zu erreichen, mehr geht wohl immer, aber mir ist wichtig, dass es praktikabel bleibt und die Lebensqualität sich nicht vor lauter Restriktionen verabschiedet.
      Ich möchte natürlich keineswegs sagen, dass mir alles egal ist, ich schaue schon auf die Produktionsweisen und versuche eben – logisch – vegane Produkte zu kaufen. Aber „vegan“, nach für mich praktikablen Maßstäben und nicht verbissen, ich lege die Messlatte nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hoch an, denke ich zumindest. Ich find es ganz wichtig rüberzubringen, dass Veganer keine elitäre Gruppierung sind, die nahezu unschaffbare Aufnahmerituale durchführen, sondern ganz normale Leute…nur so kann man wohl andere zum „mitmachen“ bewegen.

      Ich denke, auch wenn man „nur“ 90, 95 % erreicht (eben z.B. gelegentlich bestimmte Dinge konsumiert, von denen man selbst nicht 100% überzeugt ist, aber aus Mangel an Alternativen eben „annimmt“), dann ist es besser, als wenn man es gar nicht erst versucht und gar nicht auf sein Gewissen hört…ich hoffe, man versteht, was ich meine :)

      Alles Liebe
      Natalie

      Antwort
  2. Kisa

    Hallo,
    wie dir geht es mir auch ganz oft :)
    Ich gehe z.Bsp.nur zu Friseuren,die Paul Mitchell benutzen.Für die Haut benutze ich ganz gerne die Eigenmarken von Rossmann,die Gesichtsmasken sind fast alle vegan.Balea ist zumeist auch vegan.Das knnst du auf deren Internetseite nachgucken,da sie keine Veganblume hinten drauf haben.So habe ich erfahren,dass der P2 Nagellack vegan ist-Hurra
    Ansonsten muss ich sagen,dass ich Firmen die in China verkaufen ebenfalls boykottiere wie Yves Rocher
    Ansonsten ist es halt auch immer eine Preisfrage welche vegane kosmetik man kauft ;)
    Liebste Grüsse

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo Kisa,

      DM ist auch meine erste Anlaufstelle :) Ich habe schon ganze Abende damit zugebracht (eben, wenn ich dann doch mal wieder was Neues haben wollte ;)) die Homepage nach veganen Artikeln durchzuschauen, das ist ja zum Glück alles deklariert. Das hatte vor allem auch immer den positiven Nebeneffekt, dass man im Vorfeld halbwegs geplant hat, was man braucht und nicht unnötig viel kauft, weil man ja bei P2/Balea keine Deklarationen hat (bis vor kurzem hatte ich kein Smartphone und Internet habe ich unterwegs immer noch nicht, so dass ich nicht im Laden selbst schauen kann). Was ist denn die Eigenmarke von Rossman? Meinst du Alterra oder eine andere?

      Mit der Preisfrage, da sagst du was. Ich entdecke in letzter Zeit wirklich immer mehr tolle vegane Kosmetik, aber die Preise sind ziemlich oft leider nicht gerade geldbeutelfreundlich. Maaaanchmal gönne ich mir dann doch irgendwas, aber mich vollständig mit teurer Kosmetik auszustatten, das könnte ich mir gar nicht leisten…

      Viele Grüße
      Natalie

      Antwort
  3. aviliaway

    Da ich ja noch nicht so lange vegan lebe, bin ich für Tipps wahrscheinlich die falsche Adresse. Trotzdem mal meinen Senf dazu ;)
    In erster Linie achte ich darauf, dass die Marke tierversuchsfrei ist und das Produkt vegan. Weiter als das habe ich es bisher nicht geschafft. Aber ich denke, dass dieses bewusste Konsumieren auch ein langer Weg ist. Ich setze mir immer wieder neue Ziele, wie zb auf Palmöl zu achten. Darauf, wo das Produkt produziert wird, könnte ich auch mal achten.
    Aber diese ganze Alverde-Diskussion mit den Dalli-Werken kann ich, ehrlich gesagt, auch nicht nachvollziehen. Ich finde es auch fast kontraproduktiv, von Marken/Produkten, die an sich unbedenklich und vegan deklariert sind, nichts zu kaufen.
    Das mit Santé ist jedenfalls eine Erleichterung :)
    Liebe Grüße,
    Avilia

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo Avilia,
      ja, ich muss sagen, das sehe ich ganz ähnlich wie du. :) Klar, gibt es auf dem Markt komplizierte Markenverstrickungen, aber das ist für die Verbraucher kaum überschaubar ist und es irgendwie (gerade für Leute, die sich vielleicht noch nicht so lange mit dem Thema beschäftigen) praktikabel und machbar erscheinen muss, weil sonst womöglich der ein oder andere verschreckt zurückrudert und das mit dem vegan sein womöglich lieber doch gleich ganz sein lässt. Ich finde es eher kontraproduktiv, immer mehr vegane Produkte in die „besser-nicht-kaufen-Ecke“ schiebt. V.a. zeugt dies oft von einem etwas merkwürdigen Verständnis, denn nicht jede_r 15-jährige Veganer_in kommt aus einer Großstadt, in der man die Wahl zwischen 2130953 veganen Marken in jeder Preisklasse hat. Diesem dann aber ein schlechtes Gewissen zu machen, weil das Duschgel „nur“ von Alverde ist, ist in meinen Augen kontraproduktiv. Ich habe übrigens selbst schon Fleischesser getroffen, denen Alverde zu „unkorrekt“ war, bizarr, oder?

      Ich war auch sehr erleichtert, als ich das mit Santé gelesen habe und hoffe, dass es jetzt auch dabei bleibt und ich nicht wieder irgendwas nicht mitbekomme :)

      Alles Liebe
      Natalie

      Antwort
      1. aviliaway

        Da hast du vollkommen recht! Damit schreckt man dann wirklich die Leute ab!
        Ein Fleischesser, der Alverde für unkorrekt hält? Wegen den Dalli-Werken?! Das ist tatsächlich sehr bizarr :-O
        Sachen gibt’s :)
        LG Avilia

      2. Zehlendorfmädchen Autor

        Hehe ja, genau! Ich war auch ganz irritiert, als sie anfing, eine Vegetarierin „aufzuklären“. So perplex wie ich war, konnte ich nicht einmal in die Diskussion einsteigen und habe nur gemurmelt, dass das nicht jeder so streng sieht ;)

        Liebe Grüße
        Natalie

      3. aviliaway

        Haha, das kenn ich nur zu gut! Mir fehlt auch oft die Schlagfertigkeit, wenn ich auf die absurdesten Argumentationen treffe!
        Neulich hat meine Schwester (Fleischesserin!) auf mein Argument hin, dass das Methan der Kühe dem Klima schadet und Milchproduktion auch deshalb schlecht ist, doch tatsächlich geantwortet: Ja, aber Kühe haben doch auch ein Recht auf Leben!
        Bei dieser unschlagbaren Logik hat’s mir aber auch ordentlich die Sprache verschlagen :D
        LG Avilia

      4. Zehlendorfmädchen Autor

        Hehe okay, das Argument ist wirklich nicht gaaaanz durchdacht, aber wenn ich’s mir recht überlege, hört man verhältnismäßig häufig dass (doch sehr gönnerhaft-zynische) Argument, dass die Tiere doch ohne, dass Menschen sie zu Konsumzwecken züchten und halten würden, gar nicht erst leben würden. Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll…wie alt ist deine Schwester denn?

        Liebe Grüße
        Natalie

      5. aviliaway

        30 Jahre alt ist sie ;)
        Jaa, da hast du Recht! Jetzt erinnere ich mich auch: Als ich noch ne naive und unwissende Fleischesserin war, habe ich das Argument, dass die Kuh ohne Fleisch/Milchproduktion nicht existieren würde, auch dankend angenommen, um mein Gewissen zu beruhigen…
        Manchmal denke ich, man ist als Fleischesser (vor allem als solcher, der Tiere „liebt“) in so einem Widerspruch verstrickt, dass man selbst überhaupt nicht bemerkt, wie irrational und unlogisch das eigene Verhalten und dessen Rechtfertigung ist…
        Bin ich froh, dass ich dazu gelernt habe! :)
        LG Avilia

      6. Zehlendorfmädchen Autor

        Hehe ja, das bin ich auch! Bezüglich Fleisch, weiß ich gar nicht mehr, ob ich so gedacht habe, aber als Vegetarierin habe ich jahrelang nicht gecheckt, dass Kühe nicht „von Natur aus JEDERZEIT“ Milch geben, sondern dass dafür ja Mutterschaft die Voraussetzung ist.
        Schlimm finde ich auch das Argument: „Naja, ich achte drauf, nur Bio-Fleisch zu kaufen, da hatten die Tiere wenigstens ein erfülltes Leben…“.

      7. aviliaway

        Ja und noch besser ist, wenn sie sagen „Ja, aber Bio-Fleisch oder Fleisch vom Bauern um die Ecke, bei dem man weiß, dass es den Tieren gut ging, ist doch in Ordnung“ und dann holen sie sich ihr Fleisch beim Discounter oder rennen zum McDonalds…. :/

      8. Zehlendorfmädchen Autor

        Oder auch „Aber ich kaufe nur Bio-Eier“, dann aber industriell hergestellte Eiernudeln, Eiscreme etc. essen. Die Liste kann sicherlich eeeewig fortgesetzt werden…

        Bei totally veg hatte ich da auch schon mal ein paar Artikel drüber gelesen (gleich am Anfang, als ich vegan wurde, bzw. ich wurde erst deshalb vegan), aber als ich mal für einen Freund recherchiert hatte, hatte ich z.B. relativ wenig Seiten gefunden, auf denen erklärt war, dass auch ein strenges „Bio-Siegel“ (für ihn v.a. wichtig bezogen auf Eier/Milch, da er Vegetarier ist) nicht bedeutet, dass alle Probleme verschwinden. Vielleicht schreibe ich dazu auch mal noch was. ;)
        Auch wenn viele Veganer das alles ja wissen, durch meine eigene Geschichte, dass ich eben als Vegetarierin durch die „Aufklärungsarbeit“ veganer Blogs erst richtig auf die Problematik aufmerksam wurde, hoffe ich immer, auf dem gleichen Weg auch Menschen zu erreichen :)

        Alles Liebe
        Natalie

      9. aviliaway

        Am Besten man liest sich wirklich die gesetzlichen Regelungen für Bio-Haltung durch. So hab ich das gemacht. Da sieht man schnell, wie lächerlich und offen die formuliert sind.
        Ja, das mit dem Bloggen sehe ich genauso! :) Obwohl ich durch mein Philosophiestudium zum Nachdenken gebracht wurde, glaube ich auch, dass es viel bringt, wenn man öffentlich, dh zb durch einen Blog seine Meinung vertritt und andere darauf aufmerksam macht :)

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