Der Brotkasten

Wenn ich aus der Use Up-Along-Challenge eines mitnehmen konnte, dann ist es das Verständnis, mit Lebensmitteln bewusst umzugehen, d.h. beispielsweise nur so viel zu kaufen, wie man verbrauchen kann und sie richtig zu lagern. Manchmal ist das aber nicht so ganz einfach. Unser „Problemkind“ war immer das Brot. Wir wollen es für den Fall der Fälle eigentlich immer da haben, kommen aber manchmal tagelang nicht dazu, Abendbrot zu essen. Besonders an den Wochenenden, die wir meist mit Müsli oder Brötchen beginnen und an denen es meist eine Kombination aus Mittag- und Abendessen gibt, sind Brotzeiten oder Stullen, die an Unitagen häufig dabei sind, einfach nicht eingeplant. Dies hatte zur Folge, dass wir in regelmäßigen Abständen mit zu hartem oder verschimmelten Brot konfrontiert waren.

Zeitweilig hüllten wir es in „die gute alte“ Plastiktüte (Achtung, freilaufende Ironie), was zur Folge hatte, dass das Brot meist 1, 2 Tage länger schneidbar war, aber dafür oft die Konsistenz von Gummi annahm. Zwar hatte das Brot selbst keinen Kontakt zum Plastik, da wir es in Papier hüllten, aber dass es sich dabei lediglich um eine zwischenzeitliche Improvisation handelte, war uns durchaus bewusst.

Wir suchten wirklich lange nach einem passenden Brotkasten, aber diejenigen, die wir fanden, waren entweder winzigklein, wacklig oder so konstruiert, dass es berechtigte Zweifel an ihrer Zweckdienlichkeit gab. Da wir aber keine Kompromisse eingehen und weitere Zwischenlösungen in unserer Küche manifestieren wollten, warteten wir stoisch auf ein für uns überzeugendes Produkt.

Dieses fanden wir im Brotkasten von Wesco. Dieser ist mit seinen knapp 70 Euro zwar kein Schnäppchen (auf manchen Seiten gibt es ihn auch günstiger), aber dafür macht er einen wirklich langlebigen Eindruck, wirkt stabil und ist auch noch hübsch anzusehen! Seitdem wir ihn haben, hatten wir keine Probleme mehr mit trockenem oder schimmelndem Brot, so dass sich die Anschaffung (wir haben ihn uns schenken lassen) definitiv für uns gelohnt hat.

Brotkasten #1

Brotkasten #2

Das Model, das den Deckel hochhält, bin übrigens ich. Ich weiß, schicker schwarzer Ärmel ;)

Für Single-Haushalte oder für Freunde verspielterer Formen gibt es noch weitere Designs und auch farblich hat man die Qual der Wahl. Ich hoffe, es wirkt nicht zu spleenig, meinem Brotkasten einen eigenen Blogpost zu widmen, aber ich bin wirklich überzeugt. :)

6 Gedanken zu „Der Brotkasten

  1. Juli

    Wir haben oft dasselbe Problem, lösen es aber mit „kein-Brot-Kauf“, wohnen jedoch neben einem Supermarkt, sodass man wirklich spontan noch losziehen kann und welches kauft.
    Ich mag nämlich eingefrorenes und dann wieder aufgetautes so gar nicht.
    Einen Tipp, den ich mal sah: Einen halben Apfel mit in die Brotbox geben und das Brot ist noch länger frisch. Einfach mal googlen.

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo Juli,

      vielen Dank für den Tipp mit dem Apfel, der war mir bislang noch völlig unbekannt, aber man lernt ja nie aus :)
      Das mit dem eingefrorenen Brot geht uns übrigens genauso, aufgetaut schmeckt es einfach nicht so, wie es sollte. Direkt neben eine Supermarkt zu ziehen, ist natürlich auch eine Lösung ;)

      Antwort
  2. Kokon aus Luft

    Hier auch danke für den Apfeltipp! :)
    Kann den Eintrag schon verstehen, ich suche auch ewig nach einem Kasten für das Brot, aber er muss halt perfekt und cool aussehen und für eine Studentin bezahlbar sein… gar nicht so leicht.

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hey,

      da gebe ich dir total Recht, ein Schnäppchen sieht anders aus und gerade als Student*in schmerzt es natürlich, so viel für einen Brotkasten auszugeben (beim Onlineshop mit dem „A“ als Anfangsbuchstaben ist er übrigens wesentlich billiger). Insgesammt ist uns aber bestimmt auch schon Brot in einem höheren Wert schlecht geworden, so dass es sich schon gelohnt hat. Mir ist es einfach wichtig, in gute Qualität zu investieren und spare dafür dann auch mal. Hochwertige Küchenutensilien sind mir persönlich wichtiger als Make Up oder monatliche Fashion-„Hauls“ ;) Oft wünschen wir uns solche „speziellen“ Sachen dann auch von unseren Eltern oder gönnen uns an Weihnachten Dinge, die wir uns beide wünschen, uns aber normalerweise nicht kaufen würden.

      Alles Liebe
      Natalie

      Antwort
  3. Ines

    Brot lässt sich auch in einem Brotsack oder einem (natürlich sauberen) Küchentuch lagern. So ein 50er-Jahre(?)-Brotkasten ist aber weit dekorativer. Wirklich hübsch, sowas.

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo Ines,

      auch dir vielen lieben Dank für den super Tipp! :)
      Mit den 50er Jahren liegst du übrigens auch richtig, der Stil ist so 40er/50er und ich mag den unheimlich gerne.

      Viele Grüße
      Natalie

      Antwort

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