Ratatouille

Da ich nach dem letzten Vegan Wednesday auch nach dem Ratatouille-Rezept gefragt wurde, habe ich es jetzt nochmal gedanklich rekonstruiert. Wenn die Erinnerung schon nach 4 Tagen schwach wird, ist es ohnehin besser, alles aufzuschreiben, was einem super geschmeckt hat, dann braucht man sich beim nächsten Mal nicht wieder wegen der Würzung den Kopf zerbrechen. Wobei ich natürlich trotzdem meistens nicht 1:1 alles übernehme, denn es geht doch nichts über Experimente. Aber es bleibt so zumindest das Basisrezept, auf das man immer wieder zurückgreifen kann, wenn der Versuch explodiert. Natürlich (hoffentlich) nur symbolisch gesprochen.

Wenn ich Ratatouille zubereite, nehme ich auch nicht immer das gleiche Gemüse (trotzdem beziehe ich mich unten der Einfachheit halber auf meine letzte Zusammenstellung), sondern eher das was da ist, je vielfältiger, umso besser. Außerdem wird es immer gleich ein wirklich, wirklich großer Topf (ich habe nur zufällig einen so großen von meinem Opa bekommen, weil er ihn nicht mehr brauchte), von dem wir dann 2 oder 3 Tage essen. Wenn ihr aber nur mittelgroße Töpfe zur Verfügung habt, halbiert oder drittelt die Menge am besten.

Mittagessen Vegan Wednesday #30

Für 5-6 Portionen benötigt ihr:

♥ 1 mittelgroße Aubergine

♥ 1 mittelgroße Zucchini

♥ 1 gelbe Paprika

♥ 1 mittelgroßen Brokkoli

♥ 1 Pastinake

♥ 4 mittelgroße Kartoffeln

♥ 5 mittelgroße Karotten

♥ 150 g Champignons

♥ 1 Glas Kichererbsen (ca. 230 g Abtropfgewicht)

♥ ca. 1000 g passierte Tomaten

♥ 1 TLBasilikum, getrocknet

♥ 1 TL Oregano, getrocknet

♥ 1 TL Salz

♥ 1/2 – 2/3 TL Räuchersalz

♥ 1 TL Paprikapulver

♥ 1/3 TL Pfeffer (oder ein paar „Umdrehungen“ mit der Pfeffermühle)

Zubereitung:

1. Schält die Karotten, die Kartoffeln und die Pastinake, schneidet sie in mundgerechte Stückchen, setzt einen großen Topf mit Wasser auf und kocht alles für ca. 12 Minuten.

2. Währenddessen bereitet ihr nun das restliche Gemüse zu: Wascht es, schneidet die Aubergine und die Zucchini in mundgerechte Stücke, befreit die Brokkoliröschen vom Strunk und schält die harte Schale weg, befreit die Champignons vom Stiel, fals diese holzig sind und viertelt sie, befreit die Paprika von Stunk und Kerngehäuse und schneidet sie ebenfalls klein. Nun sollten die 12 Minuten um sein. Falls ihr mit dem Gemüseschneiden nicht ganz so schnell seid, auch nicht schlimm, dann bereitet einen Teil des Gemüses am besten schon vor, bevor ihr Möhren, Kartoffeln und Pastinaken aufsetzt. Das könnt ihr wahrscheinlich am besten abschätzen. Hauptsache, der erste Schub Gemüse kocht nicht länger.

3. Gebt nun das eben vorbereitete Gemüse in den Topf mit den Kartoffeln und dem Wurzelgemüse und lasst alles gemeinsam nochmals 6-7 Minuten kochen.

4. Gießt das Wasser ab, falls ihr dazu ein Sieb verwendet, schüttet das Gemüse am Schluss wieder zurück in den Topf, in dem es gegart wurde und stellt ihn bei kleiner Hitze zurück auf die Platte.

5. Schüttet sofort die passierten Tomaten dazu, gießt die Kichererbsenflüssigkeit durch ein Sieb ab und gebt die Kichererbsen hinzu.

6. Würzt das Ratatouille mit Basilikum, Oregano, Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Räuchersalz und nehmt es vom Herd, sobald die passierten Tomaten auch gut warm sind (nicht zu übersehen, fängt meistens schneller an zu blubbern und zu spritzen, als man den Kochtopfdeckel geschlossen hat…).

7. Richtet alles in Schälchen/Tellern an und dekoriert es nach belieben mit frischen Kräutern. Am besten schmeckt mir das Ratatouille, wenn es etwas ausgekühlt ist. Guten Appetit!

Ein Gedanke zu „Ratatouille

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