Schlemmen im Lucky Leek!

Ich bin eigentlich  gerade am Essay schreiben (ja, endlich mal), was zwar mühselig, aber dennoch haaaalbwegs erfolgreich von der Hand geht, mache aber eben mal eine ganz kurze Internetpause um euch vom letzten Samstag zu erzählen. Da waren wir endlich mal im Lucky Leek am Prenzlauer Berg, denn zum letzten Geburtstag hatte ich meinem Freund einen Gutschein zum „Chic-essengehen“ geschenkt, den er jetzt mal bei mir eingelöst hat und zwar in Form eines Besuchs im Lucky Leek. Die haben gerade vor zwei Wochen ihr neues Restaurant bezogen (es ging ganze vier Hausnummern weiter). In der alten Location war ich nie gewesen, sodass ich keinen Vergleich ziehen kann, die neue war aber jedenfalls sehr schön. Recht schlicht in Weiß, Grün und Holz gehalten, was ich persönlich ja sehr gerne mag und mit „loungiger“ Atmosphäre. Meine Kamera habe ich übrigens zu Hause gelassen, bei einem romantischen Dinner zu fotografieren wollte ich meinen Liebsten nicht antun, ich hätte es aber selbst auch irgendwie unpassend gefunden.

Eigentlich bin ich kein Freund von schnulzigen Vergleichen, aber das Essen war wirklich ein Gedicht, wenn ein Essen diese Bezeichnung verdient, dann dieses hier. Als wir da waren, gab es auf der Karte eine kleinere und eine größere Vorspeise, einen Zwischengang, ein Hauptgericht und ein Dessert. Obwohl ich schon im Vorfeld gelesen hatte, dass die einzelnen Portionen – wie in der gehobenen Küche üblich – eher kleiner sind, traute ich mir alle fünf Gänge dann doch nicht zu und so entschieden wir uns für die kleinere Vorspeise, das Hauptgericht und das Dessert.

Für uns gab es also:
Vorspeise: Rotes Curry-Süppchen mit Saté-Spieß und Kumquat Gremolata
Hauptspeise: Geschmorte Gewürz-Seitanmedaillons mit Szechuan Pfeffer Sauce, Steckrübengratin und gegrillter Birne
Dessert: Mangoschnittchen, Himbeertrüffel und Kokos-Schoko-Mousse

Alle Gänge waren unsagbar gut und wir konnten am Ende des abends nicht wirklich sagen, was uns am Besten geschmeckt hatte, es war einfach alles umwerfend, also sogar noch viel besser, als es klang. Wirklich spektakulär und ich glaube, kein nicht-Veganer hätte etwas vermisst. Die Portionen waren auf den ersten Blick wirklich eher klein, aber das Auge ist glaube ich wirklich immer größer als der Appetit, am Ende des Abends war ich wirklich sehr, sehr satt. Und ich war froh, endlich mal 3 Gänge probieren zu können.

Somit war das Preis-Leistungsverhältnis absolut angemessen, klar, es ist für Studenten sicherlich nichts alltägliches, 60 Euro (inklusive Getränken) im Restaurant zu lassen, aber wann gönnt man sich das schonmal? Wir waren jedenfalls froh, dort gewesen zu sein und einen wirklich tollen Abend gehabt zu haben.

Natürlich kribbelt es mir jetzt auch wieder in den Fingern, ich würde gerne ein paar kreative Dinge in der Küche ausprobieren, doch für größere Experimente fehlt mir momentan leider die Zeit. A propos, ich setze mich mal wieder ran…

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