Nusskäse mit Cranberries

Soooo, es ist soweit. Ich habe euch ja jetzt lange genug (genauer gesagt seit meinem letzten Use Up-Along Post) auf die Folter gespannt und heute habe ich dann endlich noch mal die Mengenangaben für das Cranberrykäse-Rezept überarbeitet. Mein Freund und ich sind uns einig, dass der Name „Käse“ zwar (zumindest für Neuveganer) ein bisschen irreführend sein könnte, weil der typische Kuhmilchkäse natürlich vollkommen anders schmeckt, wir sind von dieser Variante aber dennoch mehr als begeistert und hatten sowieso nicht mit einem sehr „käsigen“ Geschmack im ursprünglichen Sinne gerechnet. Besonders gerne mag ich den Cranberrykäse übrigens, wenn die „Grundlage“ (Toast, Brötchen, Vollkornbrot) warm ist. Aber auch pur naschen wir ihn zwischendurch ganz gerne.

Wie ich überhaupt auf die Idee kam, Cranberries in meinen Nusskäse zu geben? Es war ca. 2 Wochen vor unserem Veganwerden, als ich käsetechnisch eine wirkliche „Offenbarung“ erlebte. Bei Denn’s hatte ich damals einen Cranberrykäse entdeckt und den mitgenommen, ganz selig darüber, dass kein Kälberlab enthalten war. Und der war so unsagbar gut! Ich habe ihn nur ein einziges Mal gegessen, weil ich wiegesagt ganz kurz danach erfuhr, dass auch der Kauf von Super-Bio-Käse und -Eiern nicht so tierfreundlich ist, wie ich gehofft hatte und daraufhin schließlich Veganerin wurde. Aber Cranberrykäse wollte ich trotzdem nicht mehr missen. Hier also das versprochene Rezept:

Nusskäse mit Cranberries

Für eine Portion benötigt ihr:

♥ 50 g Cashewkerne

♥ 30 g Mandeln

♥ 150 ml pflanzliche Milch

♥ 2 EL Zitronensaft

♥ ein leicht gehäufter EL Agar-Agar

♥ 1 Knoblauchzehe, gepresst oder feingehackt

♥ 1 stark gehäufter EL Hefeflocken

♥ 1 TL Cashewmus

♥ 1 TL Basilikum, getrocknet

♥ 1/3 TL Rauchsalz

♥ 1/3 TL Salz

♥ ca. 30 g Cranberries, mit Apfeldicksaft gesüßt, z.B. von Alnatura

♥ 1 TL Öl (Raps- oder Olivenöl)

♥ etwas Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1. Die Cashewkerne und die Mandeln im Mixer kleinmahlen

2. Pflanzliche Milch gemeinsam mit dem Agar-Agar bei starker Hitze unter häufigem Umrühren aufkochen, bis die Flüssigkeit Blasen wirft. Vom Herd nehmen.

3. Die Nüsse, die Hefeflocken, das Cashewmus, den Zitronensaft, den Knoblauch, das Basilikum, die beiden Salze sowie die Cranberries gut in die gelierte Pflanzenmilchmasse geben.

4. Das Öl in ein kleines Förmchen geben (meins hat ca 10 cm Durchmesser) und mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden und an den Seiten verreiben (alternativ kann man auch einen kleinen Pinsel nehmen).

5. Die Masse ins Förmchen füllen, etwas Pfeffer drüber mahlen und an der Luft abkühlen lassen, bevor ihr es in den Kühlschrank stellt (spart Energie!)

Am besten genießt ihr den schnittfesten Nusskäse zu einem guten Brot.

Viel Spaß beim Nachkochen & guten Appetit.

5 Gedanken zu „Nusskäse mit Cranberries

  1. Janine

    An Käse hab ich mich noch nie gewagt, da ich Käse auch nicht so sehr vermisse. Höchstens zum überbacken, aber dazu geht der sicher nicht, oder?
    Würde mich trotzdem mal interessieren. Probier ich bestimmt ma aus. Danke für das Rezept.
    Natürlich bist du bei der Verlosung dabei ;). Bisher bist du ja die einzige.

    LG,

    Nini

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Nee, ich denke überbacken ist damit nicht drin. Da möchte ich aber auch gerne mal was ausprobieren, denn irgendwo in meinen Lesezeichen gibt es auch noch Käserezepte (dieses hier hatte ich aus mindestens 5 Rezepten zusammengewürfelt). Der Cranberrykäse schmeckt aber trotzdem gut. Uns zumindest. ;)

      Antwort
  2. Pingback: Kreativ-Links, Teil 37 – Abraxandria

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