Allroundtalent Hummus

Ich weiß aus den Kommentaren, dass ihr zwar besonders am Cranberry-Käse-Rezept interessiert seid, aber ich möchte den am Wochenende gerne noch ein bisschen verfeinern und poste daher erstmal das Rezept für eins meiner „Grundnahrungsmittel“.

Wer meinen Blog halbwegs regelmäßig verfolgt, weiß um meine Affinität zu Hummus. Ich liebe es einfach und kann es quasi zu jeder Gelegenheit verdrücken: Ob auf der Stulle, als Dip zu Falafel oder auch als kalte Nudelsauce, Hummus geht immer. Es gibt viele verschiedene Zubereitungsarten, aber mein Lieblingsrezept habe ich bereits gefunden. Zwei Leute haben mir sogar schon explizit gesagt, dass sie Hummus bislang nie mochten, aber DIESES selbst sie überzeugt hat. Hach, Musik in meinen Ohren ;)
Natürlich möchte ich auch euch das Rezept nicht vorenthalten. Hier kommt es also:

Hummus

Für eine Portion (siehe Bild, ein halbes, großes Gurkenglas voll) braucht ihr:

♥ Ca. 250 g gegarte Kichererbsen)

♥ Kichererbsenflüssigkeit (falls ihr die Kichererbsen aus dem Glas oder eine Dose habt, die Flüssigkeit in der sie „schwimmen“, ansonsten durch Wasser ersetzen)

♥ 1-2 Knoblauchzehen

♥ 1-1,5 TL Cumin

♥ 3 gehäufte TL Tahin

♥ Saft einer halben Zitrone

♥ ca. 1/2 TL Salz

Zubereitung:

1. Kichererbsen über einem Sieb abtropfen, die Flüssigkeit auffangen. Knoblauch schälen. Zitrone pressen.

2. Die Kichererbsen zusammen mit den grob zerkleinerten Knoblauchzehen, Cumin, Zitronensaft, Salz  und der Tahin in ein hohes Gefäß geben. Ich nehme immer sehr feste Tahin von Terrasana, die es bei uns im Biomarkt gibt. Wenn ihr flüssigere habt, die man nicht „häufen“ kann, nehmt vielleicht einfach 1 oder 2 TL mehr. Alles gut pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.

3. Nach und nach Kichererbsenflüssigkeit hinzugeben und weiterpürieren. Falls ihr die Kichererbsen selbst gekocht habt, gebt vielleicht einfach ein wenig überschüssiges Kochwasser hinzu oder einfach Leitungswasser oder Olivenöl oder eine Mischung aus allem. Ihr habt jedenfalls selbst in der Hand, wie flüssig der Hummus wird. Ich mag es gerne cremig und gebe viel Flüssigkeit hinzu. Aber denkt dran: Schön vorsichtig, ihr wollt ja nicht plötzlich Suppe haben. Wobei Kichererbsensuppe bestimmt auch was Feines wäre.

4. Wenn ihr den Hummus schön anrichten wollt, gebt es am besten in ein flaches Schälchen, betreufelt es mit ganz wenig Olivenöl, bestreut es mit Paprikapulver und dekoriert es mit etwas Petersilie (ich habe momentan leider kein Foto davon)

3 Gedanken zu „Allroundtalent Hummus

    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Mit Olivenöl schmeckt es bestimmt auf gut. Aber bei den Mengen, in denen ich Hummus verdrücke, wäre das wohl schon sehr gefährlich für meine Figur. Tahin ist ja auch nicht gerade ohne und von der nehme ich ja reichlich ;)
      Zum Verzieren nehme ich dann aber u.a. auch Olivenöl…

      Antwort
  1. Pingback: Vegan Brunchen (inklusive Organisationstipps) | Essen. Leben. Leben lassen.

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