Use Up-Along 2013 Etappe 1

useupalong

Wie ich schon einmal kurz berichtet habe, hat Carola von twoodledrum Ende letzten Jahres zur Aktion Use Up-Along 2013 aufgerufen, bei der es in erster Linie darum geht, bewusster zu konsumieren und nicht mehr so viele Lebensmittel zu kaufen, obwohl der Vorratsschrank noch prall gefüllt ist. Genaueres erfahrt ihr auf der oben verlinkten Seite.

Nun finde ich eine gewisse Vilefalt bei den „trockenen Zutaten“ wie bei Reis, Linsen, Nudeln und Co. zwar grundsätzlich gar nicht so schlecht und verderben tut das ganze ja meistens auch nicht so schnell (sofern man es gut lagert und sich nicht Lebensmittelmotten und Maden breit machen), doch auch ich habe die ein oder andere Leiche im Keller – äh „Sünde“ im Vorratsschrank – weshalb ich mich entschlossen habe, die Bestandsaufnahme mitzumachen und bin dabei tatsächlich ein paar mal überrascht worden („Oh, das hatte ich ja ganz vergessen…“). Ich habe mich bei der Aktion auf die nicht schnell verderblichen Lebensmittel im Vorratsschrank sowie auf den Inhalt des Gefrierschranks beschränkt, da die Liste auch so schon seeehr lang ist und mit Gewürzen und Getränken (Teesorten!) wäre ich morgen wohl noch nicht fertig gewesen, denn seht selbst:

Ein prall gefüllter Vorratsschrank

Jaaa, ziemlich voll. Beherbergen tut der Vorratsschrank Folgendes:

Frühstück:

Zwieback
Carobpulver
Kakaopulver (Fertigprodukt zum Anrühren) –> aufbrauchen/verschenken und nicht nachkaufen
Fertigmüsli –> aufbrauchen und das nächste Müsli selbst herstellen
Haferflocken
Sonnenblumenkerne

Beilagen/Nüsse:

Lasagneplatten normal
Lasagneplatten grün
1,5 x Vollkornspirelli
Kritharaki
2 x Vollkornspaghetti
1 x Hartweizengrießspaghetti
Erdnüsse (ganz)
Cashewkerne (ungesalzen)
Paranüsse
Walnusskerne
Pinienkerne
Sesam
Risottoreis
1,5 x Couscous
Seitan-Fix
Polenta
Maismehl
1,5 x Quinoa
Langkorn-Naturreis
Buchweizen
Braune Linsen
Leinsamen
Hirse
Eblyweizen
Rote Linsen
Belugalinsen
Milchreis
Bulgur
Wildreis
Basmatireis
Weiße Bohnen

Backen/Kochen/Braten:

Sojamehl
Kichererbsenmehl
Backpulver mit Emulgator –> wahrscheinlich nicht vegan, zum Putzen nehmen
Backpulver (vegan)
Weizenvollkornmehl
Weizenmehl Type 550
Roggenmehl Type 1150
1,5 x Dinkelmehl Type 1050
Weichweizengrieß
Hartweizengrieß
Semmelbrösel
Paniermehl
2x Speisestärke –> versehentlich doppelt gekauft
Kakao stark entölt
Kakao schwach entölt
Eiersatz
Johannisbrotkernmehl
Meersalz
Salz
Rosenwasser
Weißer Zucker (Rest) –> nicht mehr kaufen
Vollrohrzucker
1,5 x Puderzucker
Fertigpudding –> aufbrauchen/verschenken und nicht mehr kaufen, sondern selbermachen
Tüten-Eisdessert –> aufbrauchen/verschenken und nicht mehr kaufen, sondern selbermachen
Erdbeersauce –> aufbrauchen/verschenken und nicht mehr kaufen, sondern selbermachen
Rosinen
Vanillezucker
Vanillinzucker –> aufbrauchen, nicht mehr kaufen, nur noch echten Vanillezucker
Kokosraspeln
gemahlene Mandeln
gehackte Mandeln
Mohn
Lebensmittelfarben 2 x Blau, Rot, Grün, Gelb (alle vegan)
Agar-Agar
Grüne Zierperlen
Schokostreusel
Liebesperlen
Butter-Vanille-Aroma (vermutlich nicht vegan) –> verschenken
Rum-Aroma (möglicherweise nich vegan) –> nichts mehr mit künstlichen Aromen kaufen

Konserven & Sonstiges:

2 x Hafersahne
Kokosschlagsahne
Würzhefeflocken
Reispapier
Senf
Maronen
passierte Tomaten –> versuchen, in Zukunft öfter selbst herzustellen
Apfelmus –> nur ausnahmsweise gekauft, brauchte ich für Kuchen
4 x Kichererbsen (Dose)
Bohnen (Glas)
Champignos (Dose) –> nur „notfallmäßig“ gekauft, gab keine frischen mehr, aber dann nicht verbraucht, da nicht lecker
Kokosmilch (Dose)
2 x Mais (Dose) –> nicht mehr kaufen, da mit Zucker, Alternative suchen
Erbsen (Dose) –> nicht mehr kaufen, da mit Zucker, Alternative suchen
Kidneybohnen (Dose) –> nicht mehr kaufen, da mit Zucker, Alternative suchen
Pizzatomaten (Dose) –> nicht mehr kaufen, in Zukunft selbermachen
Donsentomaten –> nicht mehr kaufen, in Zukunft selbermachen
Ananas (Dose) –> nicht mehr kaufen, nach ungesüßten Alternativen umsehen
Brotaufstrich (Glas)

Kleiner Glasschrank:

Walnussöl
Olivenöl
Rapsöl
Gemüsebrühe (weiß nicht, ob vegan) –> aufbrauchen und in Zukunft selbst herstellen aus frischem Gemüse
3 x Ketchup (wurde aus dem Sortiment genommen) –> versuchen, in Zukunft Ketchup selbst zu machen
Balsamico weiß (Rest) (weiß nicht, ob vegan) –> aufbrauchen und nicht mehr kaufen
Balsamico (nicht vegan) –> verschenken
Kuchenglasur (nicht vegan) –> verschenken
Honig (nicht vegan) –> verschenken
Schoko-Zierschokolade (nicht vegan) –> verschenken
Weiße Blockschokolade (nicht vegan) –> verschenken
Honig-Dill-Sauce (nicht vegan) –> verschenken

Gefrierschrank:

Beerenmix –> nicht mehr kaufen (könnte ja aus China kommen, wie bei den Mensen letztes Jahr, Beeren im Winter müssen nicht sein)
Brokkoli
Gemüsemix
2 x Spinat

So, das war’s erstmal. Sind doch eine Menge Anregungen/Anmerkungen zusammengekommen und da waren der Kühlschrankinhalt bzw. Obst und Gemüse, Gewürze und die (alkoholischen) Getränke, die noch übrig (und z.T. nicht vegan sind), noch gar nicht dabei, aber die werde ich ohnehin auch verschenken.

Doch nicht nur bei den langfristigen Vorräten möchte ich in Zukunft auf einen rechtzeitigen und regelmäßigen Verbrauch achten, denn Reis ist auch 2 Wochen nach dem MHD noch gut essbar. Kirtisch ist die Sache eher bei frischen Zutaten. Wie oft musste ich schon etwas wegwerfen, weil ich von vornherein zu viel gekauft oder das Gemüse einfach in der hintersten Ecke vergessen habe? Das soll jetzt auch der Vergangenheit angehören, ich werde versuchen, mir alle 2, 3 Tage einen Überblick zu verschaffen und bereits vor dem Einkaufen eine Liste mit Speisen erstellen, die ich in den nächsten Tagen zubereiten möchte und notieren, welche frischen Zutaten ich dafür brauche.

4 Gedanken zu „Use Up-Along 2013 Etappe 1

  1. Carola

    Oh, das mit dem Wegwerfen frischer Zutaten kenne ich :( Ich versuche schon, immer konsequent drauf zu achten, aber in allen Fällen klappt das leider nicht :(
    Liebe Grüße
    Carola

    Antwort
  2. Nini

    Witzig! wir haben genau das identische Regal als Vorratsregal. Sieht aus, als hättest du ein Foto in unserer Wohnung geschossen.

    Antwort
  3. Pingback: Blogevent-Empfehlung: Mit dem Use Up Along zum bewussten Konsum | Essen. Leben. Leben lassen.

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