Tofu – Yummi, yummi!

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal Tofu aß, hatte ich mein Urteil schneller gebildet, als der Teller leer gegessen war: W-i-d-e-r-l-i-c-h! Doch natürlich, ihr ahnt es schon, war bei der Zubereitung (ich weiß gar nicht mehr wem, gekocht habe ich damals glaube ich noch nicht) der typische „Anfängerfehler“ unterlaufen. Einfach rein in die Pfanne, ein bisschen Gewürze drüber und voilà. Doch Tofu ist eben kein Lebenmittel für „Koch-Quickies“. Bzw. es braucht halt seine Vorbereitungszeit. Heutzutage versuche ich, Naturtofu ca. 24 Stunden vor der Zubereitung einzulegen. Besonders gerne mag ich es in asiatischen Gerichten und Currys, weshalb meine Liebelingsmarinade aus Sojasauce, Chili, Kreuzkümmel, Knoblauch, Pfeffer, Salz, Agavendicksaft/Ahornsirup und allem, was ich gerade sonst noch lecker finde, eigentlich immer ziemlich gut  passt. So zubereitet, schmeckt das Sojaprodukt richtig kräftig und lecker. Heutzutage weiß ich Tofu sehr zu schätzen, weil man einfach so viel daraus zubereiten kann, neben herzhaften Saucen auch Chillies, „Rührei“, Tomate Mozzarella usw.

Leider wird mein Tofukonsum manchmal etwas getrübt, weil ich mir wegen Gensoja unsicher bin, was man in der Mensa ja beispielsweise nie richtig kontrollieren kann. Privat versuche ich immer Produkte zu erwerben, die als gentechnikfrei ausgezeichnet sind, allerdings bin ich auch schon auf Beiträge gestoßen, laut denen auch in diesen Produkten schon Spuren von Gensoja und anderen Dingen, die nicht ins Essen gehören, gefunden wurde. Man weiß halt auch nie, wo die Soja (laut Duden übrigens tatsächlich „die“) herkommt. Jedenfalls meistens. Auf einem Berliner Markt bin ich auf eine Berliner Sojamanufaktur namens Soy Rebels gestoßen, die ausschließlich Bio-Sojabohnen aus Deutschland für die Tofuproduktion verwenden. Je nach Saison erweitern sie die Produkte um leckere, frische Komponenten wie Blüten oder Kräutern. Bislang habe ich die Sorten Räuchertofu (mit Körnern) und Naturtofu mit Buschbasilikum ausprobiert und beide waren wahnsinnig lecker und haben ganz anders (irgendwie lockerer) geschmeckt als die abgepackten Produkte. Denn das ist auch ein großer Vorteil: Der Tofu kommt ohne Plastikverpackung aus und wird frisch aus einem großen Vorratsbehälter entnommen. So kommt das Produkt also nicht nur meinen Geschmacksnerven, sondern auch meiner Strategie der Plastikvermeidung sehr entgegen. Hier ein paar Impressionen:

Tomate mit Mozzarella und Balsamico-Dressing

Tomate mit Mozzarella und Balsamico-Dressing

Und hier nochmal Bilder vom unverarbeiteten Tofu:

Naturtofu mit Buschbasilikum pur

Naturtofu mit Buschbasilikum pur

Besonders gut hat auch „unbehandelter“ Räuchertofu mit Pesto und Tomate auf Brötchen geschmeckt. Perfekt auch zum Mitnehmen in die Uni. Leider ohne Foto.

Räuchertofu mit Körnern

Räuchertofu mit Körnern

Vielleicht habt ihr ja Glück und in eurer Region gibt es auch eine Tofumanufaktur, die frische, regionale Produkte verarbeitet. Umschauen lohnt sich. :)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s