Spinatpizza mit Zwiebelringen

Sooo, zwischen Bewerbungsgesprächen und Statistikwiederholungen, Aufräumen und Möbelmontage komme ich nun endlich mal wieder dazu, meinen Blog etwas zu füttern. Passend dazu gibt es für euch was zwischen die Zähne. Naja, fast. Von mir gibt es das Rezept, das Zubereiten müsst natürlich ihr übernehmen. Und was gibt es? Richtig: Pizza!

Für ein Blech dieser gigantomanisch leckeren Pizza benötigt ihr:

Für den Teig:

♥ 450 g Mehl nach Wahl (ich nehme 150 g Weizen-, 150 g Dinkel- und 150 g Roggenvollkornmehl)

♥ 1 Würfel Hefe

♥ 250 ml lauwarmes Wasser (und bei Bedarf, je nach verwendetem Mehl, noch etwas mehr)

♥ 15 ml Olivenöl

♥ 10 g Salz

♥ 1 Prise Zucker

Für die Tomatensauce:

♥ 250 g passierte Tomaten

♥ 2 große EL Tomatenmark

♥ 5 Blätter frischen Basilikum

♥ etwas Oregano

♥ Pfeffer, Salz, Chili- und Knoblauchpulver nach Geschmack

Für den Belag:

♥ 900 g Spinat (ich hatte nur TK-Spinat da)

♥ 3 Knoblauchzehen (oder mehr/weniger, je nachdem, wie mutig ihr seid/was ihr noch vorhabt)

♥ Salz und Pfeffer nach Geschmack

♥ 4 große Zwiebeln

♥ reichlich Öl zum Anbraten

♥ Optional etwas Zucker

Zubereitung:

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. In diese die Hefe bröseln. Das lauwarme Wasser dazugeben und gemeinsam mit dem Olivenöl, dem Salz und dem Zucker zu einem geschmeidigen Teig kneten. Bei Bedarf noch etwas Wasser dazugeben. Anschließend sollte man die Schüssel bedecken (ich lege ein sauberes Küchenhadtuch darüber) und an einem möglichst warmen Ort ruhen lassen.

2. Während der Teig ruht, kann man schonmal den Spinat zubereiten. Wer TK-Spinat verwendet, sollte diesen in einem großen Topf unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen/erhitzen und wenn der Spinat wie Spinat und nicht mehr wie Eis aussieht, nach Bedarf frischen, gehackten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugeben und noch kurz weiterköcheln lassen. Anschließend den Spinat in ein feinmaschiges Sieb geben und sehr gut abtropfen lassen, sonst weicht er beim Backen den Teig auf.
(Falls frischer Spinat im Spiel ist, diesen erst waschen, blanchieren, abgießen und mit den Gewürzen nach Wahl noch einmal kurz zurück auf den Herd stellen und am Ende ebenfalls in einem engmaschigen Sieb abtropfen lassen)

3. Während der Spinat abtropft, die Tomatensauce zubereiten. Dafür die passierten Tomaten in einem Topf erwärmen und mit dem Tomatenmark glattrühren. Anschließend mit Oregano, Salz, Pfeffer, ggf. etwas Chili- und Knoblauchpulver (natürlich kann man auch hier frischen nehmen, das ist mir aber zu intensiv im Geschmack) würzen und die Basilikumblätter kleinzupfen und ebenfalls in die Sauce geben. Vom Herd nehmen.

4. Backofen auf der höchsten Gradzahl vorheizen

5. Reichlich Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Währenddessen Zwiebeln in Ringe schneiden. Wenn das Öl heiß ist, die Zwiebeln hineingeben und unter häufigem Rühren glasig und goldbraun braten lassen. Mit minimal Salz würzen. Für süßliche Zwiebeln (♥) noch etwas Zucker in die Pfanne geben und kurz weiterbraten.

6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig ausrollen und anschließend mit Tomatensauce bestreichen, zunächst den abgetropften Spinat und anschließend die Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen.

7. Ab in den Ofen und unbedingt gut beobachten, damit nichts verbrennt. Meine Pizza hat ca. 20 Minuten bei 250° gebraucht, da ist aber jeder Ofen sehr individuell.

8. Pizza aus dem Ofen holen, aufteilen und genießen! :)

Nartürlich kann man die Pizza auch mit allen anderen Zutaten belegen, aber ich liebe Spinatpizza – auch ohne Käse. Die Zwiebeln und der Vollkonrteig „ersetzen“ den herzhaften Geschmack wunderbar.

Achja, ein paar energiesparende Tipps/Alternativen:

♥ den Spinat schon ein paar Stunden vorher aus dem Gefrierschrank nehmen, wenn dieser erst einmal geschmolzen ist, muss er nur noch aufgewärmt werden.

♥ Die Tomatensauce nicht erhitzen sondern nur so gut es geht das Tomatenmark mit den passierten Tomaten glattrühren (etwas anstrengender) und dann würzen. Warm wird die Sauce beim Backen ja ohnehin.

♥ Das Vorheizen weglassen – lese ich zumindest regelmäßig. Allerdings braucht die Pizza dann natürlich länger, auch wenn ich nicht sagen kann, wie viel länger genau und ob es sich ausgleicht oder man Energie spart. Aber der Gedanke, einen leeren Ofen laufen zu haben ist natürlich nicht der Beste.

♥ Restwärme nutzen: Ich versuche immer, mehrere Sachen gleichzeitig zu backen oder, falls nicht möglich, zu schauen, dass ich zwei „Essen“ direkt nacheinander in den Ofen schiebe. Z.B. habe ich zuerst Kuchen gebacken, währenddessen alles für die Pizza zubereitet und als der Kuchen fertig war, konnte ich die Pizza in den noch warmen Backofen schieben.

Werde mich aber wohl noch einmal in einem späteren Artikel mit diesem Thema auseinandersetzen.

3 Gedanken zu „Spinatpizza mit Zwiebelringen

  1. principessa vegana

    hallo gemüsemieze,

    ich liebe pizza und werde (mindestens) 2 deiner „anregungen“ mal ausprobieren:
    – backpapier unterlegen (spart Kalorien, da ich sonst immer öl druntermache…)
    + die zwiebeln vor dem backen anbraten-und süssen (klingt yummy!)

    ich wünsche die ein schönes, erholsames ;) wochenende

    lg principessa vegana

    Antwort
    1. Zehlendorfmädchen Autor

      Hallo principessa vegana,

      das freut mich, dass du mit dem artikel etwas „anfangen“ konntest. über das backpapier habe ich ehrlichgesagt gar nicht groß nachgedacht. mache das auch, weil das blech danach nicht ganz so verschmiert ist –> weniger aufwand beim spülen. aber das mit den kalorien ist natürlich auch ein sehr gutes argument :)

      bei den zwiebeln muss man immer aufpassen, dass sie einem nicht anbrennen (ist mir auch schon passiert, wenn ich währenddessen noch etwas anderes gemacht habe), aber der aufwand lohnt sich.

      ich wünsche dir viel spaß beim ausprobieren und ebenfalls ein tolles wochenende!

      Antwort
  2. Pingback: Use Up-Along 2013 « Essen. Leben. Leben lassen.

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