Schokomousse auf Seidentofu-Basis. Yummy!

Hallo ihr Lieben,

da hatte ich also in erster Linie einen veganen Rezept-Blog angekündigt und dann komme ich erst in Artikel Neun dazu, etwas über selbstgemachtes Essen zu erzählen. Und dann ist es auch noch so ein einfaches Rezept. Aber ich wollte es euch nicht vorenthalten, denn die Schokomousse war so gut, ich hätte mich in sie hineinlegen können. Und das beste: Sie war total einfach zuzubereiten und bestand nur aus vier (!!!) Zutaten.

Aber beginnen wir mal von vorne: Bei meinem ersten Ausflug ins Veganz vor rund sechs Wochen habe ich auch eine Packung Seidentofu mitgenommen, weil ich schon in einigen Rezepten davon gelesen hatte. Jetzt kommt es aber nicht selten vor – so auch in diesem Fall – dass die unendlichen Weiten meines Kühlschranks das ein oder andere Produkt „verschlucken“. Pünktlich einen Tag vor „Verfallsdatum“ (so genau bin ich damit ja auch nicht immer) musste ich mir nun also ratzfatz überlegen, was ich ich mit dem Seidentofu anstellen kann, und tadaaaaa: Plötzlich fiel mir das Rezept aus dem wundervollen veganen Koch- und Backbuch The Joy of Vegan Baking von Colleen Patrick-Goudreau wieder ein, das, anders als der Name erwarten lassen würde, nicht nur Backrezepte beinhaltet, sondern auch Anleitungen zu „normalen“ Desserts bietet. Anfänglich war ich darüber fast ein wenig enttäuscht, denn ich hatte eben ein ganzes Buch voller Kuchen erwartet und mich darauf gefreut, da ich eher so der „Back-“ als der „Rührtyp“ bin. Inzwischen weiß ich dieses Buch aber wirklich sehr zu schätzen und habe schon einiges daraus ausprobiert. Es hat, wie der Sticker auf dem Cover verrät, sogar den Titel „Kochbuch des Jahres“ von VegNews verliehen bekommen.

Aber jetzt mal zu den „harten Fakten“. Das braucht ihr für die leckere Schokomousse:

Zutaten:

♥ 175 g Schokolade (ich habe die milde Zartbitterschokolade von GEPA genommen)

♥ 340 g Seidentofu

♥ 120 ml pflanzliche Milch

♥ 1/2 TL Vanille-Extrakt (hatte ich nicht, mit einem Tütchen Vanillezucker ging es auch)

♥ Optional: Frische Beeren (Da die Saison vorbei ist, wurden es bei mir leider nur Kirschen aus dem Glas…)

♥ Optional: etwas Rum zum Verfeinern

Zubereitung:

1. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen lassen (im Rezept stand zwar, man soll die Schokolade in der Mikrowelle vorschmelzen lassen, aber ich habe diesen Schritt übersprungen, es hat auch so wunderbar funktioniert) und gelegentlich umrühren, damit die Schokolade auch gleichmäßig schmilzt. Vom Herd nehmen.

2. Den Seidentofu in die Küchenmaschine oder in einen Standmixer geben (auch hier habe ich einfach den Pürierstab verwendet, der Vitamix ist leider noch über meinem Budget, klappte aber auch), bis eine sämige, homogene Masse entsteht. (An dieser Stelle habe ich probiert und war danach sehr frustriert, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie das die Basis eines leckeren Desserts werden kann, aber wartet’s ab)

3. Die übrigen Zutaten unter die Tofu-Masse geben und nochmals pürieren, bis alles eine homogene Masse ist. Fertig!

Jetzt heißt es, sich gedulden, denn am besten ist die Mousse, wenn man sie einen halben oder auch einen ganzen Tag im Kühlschrank durchkühlen lässt. Sie wird dann auch noch etwas fester. Das Ergebnis sah bei uns so aus:

Natürlich durfte auch der obligatorische Spritzer Sahne nicht fehlen. Ich habe die Reissahne von Soyatoo verwendet, die mir besonders gut gefällt, da sie ohne Carrageen auskommt. Geschmacklich ist sie auch ganz gut, allerdings etwas süß, obwohl wohl gar kein Zucker zugesetzt wurde. Da werde ich zum Vergleich auch noch andere Sorten ausprobieren. Hat da jemand Tipps?
Das nächste mal werde ich wohl auch noch ein paar kleine Schokoraspeln unter das Dessert heben, ich bin einfach ein totaler Schokoholic…

3 Gedanken zu „Schokomousse auf Seidentofu-Basis. Yummy!

  1. Pingback: Schmorgurken « Gemüse ist mein Gemüse

  2. Pingback: Weiße Schokoladenmousse mit Haselnusskrokant | Essen. Leben. Leben lassen.

  3. Tasmanian

    Huhu, das Mousse Rezept ist sehr lecker, hab ich schon öfter gemacht.
    Aber sag mal, die Kekse auf dem Titelbild sehen ja soooooo gut aus. Würdest du mir vielleicht das Rezept verraten? *wimperklimper* Kekse krieg ich nämlich irgendwie nie toll hin. :(

    Antwort

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